„Facekinis“ sind der neueste Strandtrend aus China

Wer in diesen Wochen seinen Urlaub am Strand verbringt, sieht meistens viele Touristen, viel Wasser und auch viel nackte Haut. Klar, denn erstens ist es warm und zweitens wünschen sich viele Leute endlich etwas braun zu werden. Ganz anders geht es da vielen Chinesinnen, denn sie bleiben lieber bleich und tragen deshalb einen „Facekini“ – also einen Bikini für das Gesicht…

Blässe statt Bräune

Maske auf und ab ins Meer: So sieht es derzeit an vielen chinesischen Stränden wie beispielsweise im Ostchinesischen Qingdao aus. Hier tragen viele Chinesinnen neben Ganzkörperanzügen auch sogenannte „Facekinis“, also Nylonhauben mit Löchern für Augen, Nase und Mund. Diese Masken sollen das Gesicht vor der Sonne schützen, damit es nicht braun wird.

Für uns Westeuropäer ist das schwer vorstellbar. Schließlich ist das „braun werden“ häufig das große Urlaubsziel neben der Erholung. Chinesinnen haben dagegen jedoch ein anderes Schönheitsideal: Blässe statt Bräune. Gesünder ist es in jedem Fall. Allerdings soll man unter den Nylonhauben ordentlich schwitzen. Zwar kann man sich im Meer abkühlen aber wirklich angenehm scheint das nicht zu sein.

Modemacherin Zhang Shifan

Die Mutter und Erfinderin der „Facekinis“ ist Zhang Shifan, die gemeinsam mit ihrem Ehemann ein Geschäft für Bademoden in Quingdao betreibt. Bislang verkaufte sie mehrere 10.000 Exemplare. Dabei entwirft sie ständig neue Modelle. So gibt es auch „Facekinis“, die an Wrestlermasken erinnern.

Dabei bekam Zhang Shifan aber auch kräftigen Gegenwind bei ihrem Design. Viele Kritiker warfen der Designerin vor, Masken für Bankräuber herzustellen. Seitdem führt Zhang Shifan keine schwarzen Modelle mehr. Stattdessen variiert die Designerin mehr mit Farben und Motiven.

Bislang sieht man den Großteil der „Facekinis“ in China. Aber wundern Sie sich nicht, wenn auch Sie bald eine vermummte Chinesin am Strand sehen…

Video: YouTube (https://www.youtube.com/watch?v=Y4yfz4BNI94)

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