Ergonomisches Sitzen – was wir im Büro falsch machen

Ergonomisches Sitzen – was wir im Büro falsch machen

Der Rücken ist nicht fürs stundenlange Sitzen im Büro gemacht. Bewegung, Laufen, Gehen oder Stehen tun ihm gut, eine starre Sitzhaltung kann krank machen. Lesen Sie hier über die fünf größten Zumutungen für unseren Rücken.
 
 
 
 

1. Zu wenig Bewegung am Schreibtisch

Generell bewegen wir uns im Büroalltag zu wenig. Bewegung ist die wichtigste Vorbeugung gegen Rückenleiden. Dazu gibt es im Büro einige Möglichkeiten. Während des Sitzens sollten Sie die Sitzhaltung immer wieder variieren, wie es ein Bürostuhl mit flexibler Rückenlehne erlaubt. Hilfreich ist auch eine Synchronmechanik, bei der sich der Bürostuhl an verschiedene Sitzhaltungen anpasst. Erläutert wird die Mechanik auf www.bueromoebel-experte.de. Die nächste Strategie gegen Bewegungsarmut ist die Steh-Sitz-Dynamik. Damit ist gemeint, dass Sie zwischen Arbeiten im Stehen und Arbeiten im Sitzen wechseln.

2. Bewegung im Büro

Und schließlich sollten Sie Ihren Schreibtisch regelmäßig verlassen und umhergehen. Suchen Sie gezielt diese Möglichkeiten, indem Sie lieber zur Kollegin gehen, als zum Telefon zu greifen, den Drucker nicht neben den Schreibtisch, sondern in einen Nebenraum stellen und sich zum Telefonieren ans Fenster stellen. Experten empfehlen, drei bis vier Mal pro Stunde die Sitzhaltung zu wechseln, 30 Prozent der Arbeitszeit im Stehen zu verbringen und zehn Prozent im Umhergehen.

3. Geschwächte Muskulatur

Büromenschen haben oft zu schwache Rücken-, Rumpf- und Bauchmuskeln. Diese Muskelgruppen fehlen dann, um den Rumpf im Sitzen effektiv zu stützen – Fehlhaltungen und Verspannungen sind die Folge. Hier hilft gezieltes Ausgleichstraining zum Beispiel mit Übungen aus der Rückenschule – gern auch zwischendurch in den Arbeitspausen. So können die Muskeln das Skelett wieder besser halten und stützen.

4. Falsche Anordnung von Stuhl, Bildschirm und Tisch

Wenn der Bürostuhl im Verhältnis zum Tisch und zum Bildschirm falsch eingestellt ist, sind ebenfalls Verspannungen und Fehlhaltungen die Folge. Ermitteln Sie die richtige Höhe, die Sitztiefe und den Winkel der Sitzfläche. Achten Sie auch darauf, wie Sie Arbeitsutensilien und Zubehör anordnen. Wenn Sie die Arme ausstrecken müssen, um über Papiere und die Kaffeetasse hinweg die Tastatur zu erreichen, sollten Sie umsortieren – im Interesse Ihres Rückens.

5. Mikrobewegungen mit der Maus

Andauernde und einseitige kleine Bewegungen können einzelne Muskelgruppen überbeanspruchen und zu schmerzhaften Mikroverletzungen führen. Diese können zu dauerhaften Schmerzen führen, wenn Sie nicht frühzeitig gegensteuern. Zehn-Finger-Tippen beispielsweise entlastet den Halteapparat und schützt vor der Überforderung einzelner Muskeln. Um die Maus schonender zu benutzen, können Sie mit speziellen Gel-Kissen das Handgelenk stützen.

Bildherkunft: Thinkstock, 124813753, Eyecandy Images, Eyecandy Images

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