Erdbeerzeit – Mit diesen Tipps wird sie noch fruchtiger

Sie geht gerade erst los, die wunderschöne Erdbeerzeit! So ganz unempfindlich sind die prallen, roten Leckerbissen allerdings nicht: Sie werden häufig von Pilzkrankheiten befallen und brauchen sehr viel Wasser. Damit vor der Ernte bloß nichts mehr schief geht, sollten Hobbygärtner unbedingt einige Dinge berücksichtigen.

Erdbeeren sind gar keine Beeren

Das wissen nur die Wenigsten: Erdbeeren sind tatsächlich Nüsse! Für Botaniker ist ihr Fruchtfleisch eine Scheinfrucht – die eigentlichen Früchte sind die winzig kleinen Nüsse, die außen an der Erdbeere angeordnet sind. Der größte Feind der Erdbeere ist Schimmel: Sogenannter Grauschimmel kann schnell die ganze Ernte vernichten. Vorbeugend sollte daher der Boden mit einer Schicht Stroh bedeckt werden – dieses schützt die Früchte vor Feuchtigkeit, die wiederum eine Schimmelbildung begünstigen kann.

Wasser ja – aber bitte nur am Boden

Viele Pflanzen mögen es gar nicht, wenn ihre Blätter nass werden. Nässe bietet Pilzen und einigen anderen Pflanzenkrankheiten ideale Entwicklungsmöglichkeiten! Beim Gießen sollte daher darauf geachtet werden, dass das Wasser nur in den Bereich des Bodens gerät – dies allerdings häufig, da die Pflanzen in der Wachstumszeit sehr viel Feuchtigkeit benötigen. Auch bei der Gestaltung des räumlichen Umfeldes kann dafür gesorgt werden, dass ein Pilzbefall nach Möglichkeit vermieden wird. Erdbeeren haben gern Knoblauch und Zwiebeln als Nachbarn. Diese sind bei der Pilzvermeidung eine wertvolle Hilfe.

Immer wieder Nachschub

Einige Erdbeersorten tragen einmal, andere mehrmals jährlich Früchte. Diese sind häufig etwas kleiner, dafür aber aromatischer. Welche Erdbeersorte bevorzugt wird, hängt vor allem vom persönlichen Geschmack ab. Wichtig ist es, Pflanzen, die im kommenden Jahr Früchte tragen sollen, rechtzeitig zu setzen. Wer im nächsten Jahr ernten will, sollte im Juli oder August pflanzen. Der dafür vorgesehen Platz muss nach Möglichkeit sonnig, aber windgeschützt sein. Das Pflanzloch sollte dabei so tief sein, dass alle Wurzeln ausreichend Platz haben – am besten wird es nach dem Setzen der Pflanze mit Kompost aufgefüllt, etwas angedrückt und großzügig gegossen. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen darf nach Möglichkeit 30 Zentimeter nicht unterschreiten. In der kalten Jahreszeit brauchen Erdbeeren ein wenig Schutz: Eine dünne Schicht Stroh oder Mulch hält die Kälte gut ab.



Bildquelle: Thinkstock, 475186590, iStock, Almaje

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