Einen Flashmob im Internet organisieren: so geht’s

Der erste Flashmob, der in der mediale Berichterstattung einen großen Stellenwert erhielt, war während einer Rede der Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundestagswahlkampf 2009. Während der gesamten Rede störten fortwährend gut drei Dutzend die Ausführungen Merkels durch ein lautes, immer wiederkehrendes, „Yeah“.

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Urspünglich aber entwickelte sich die Bewegung nicht als ein politisches Statement und wird in dieser Weise auch nur selten genutzt. Ein Flashmob soll verwundern, irritieren, erschrecken und amüsieren.

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Inzwischen hat auch die Werbebranche die aus dem Internet entstandene Bewegung entdeckt und setzt sie ein.

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Einen Flashmob organisieren – das bedarf gar nicht viel Mühe. Kreativ sollte man sein, das Internet einsetzen und Teilnehmer motivieren…

Flashmob organisieren: So wirds gemacht!

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Am Anfang steht die Idee

Zu Beginn solltet ihr darüber nachdenkenm, was ihr eigentlich machen wollt. Wollt ihr und eure Mitstreiter plötzlich zu Eis erstarren? Oder doch lieber einen Ninja-Kampf immitieren? Das Internet bietet hierfür eine Menge ganz verschiedener Ideen. Aber: Am Besten sind immer noch ganz neue, eigene.

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Eigener Account in sozialen Netzwerken

Unausweichlich, um einen Flashmob organisieren zu können ist der Einbezug des Internets. Am einfachsten ist es, wenn man entweder schon einen eigenen Account bei Facebook, StudiVZ, Myspace etc. hat, oder aber sich einen anlegt. Es gibt inzwischen auch unzählige andere Seiten, die sich konkret mit der Organisation von Flashmobs beschäftigen und deren Gruppen man ebenfalls beitreten kann.

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Die Akquise – Variante I: geheim

Habt ihr also eine Idee, sowie eine Plattform für euren Flashmob, so bleibt noch die Frage: Wie mache ich andere potentielle Teilnehmer darauf aufmerksam? Der einfachste Weg ist es sicherlich, wenn ihr eure Freunde (vorzugsweise die aus der gleichen Stadt) direkt anschreibt und ihnen die Idee, sowie den Ort und die Uhrzeit, ggf. auch die notwendigen Materialien, mitteilt. Wenn ihr es als Nachricht verschickt, dann bleibt die Aktion bis zur Durchführung ziemlich sicher geheim.

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Die Akquise – Variante II: öffentlich

Falls ihr aber entweder noch nicht so viele Freunde in euren Listen habt, dass ausreichend Personen zusammenkommen, oder aber ihr sehr viele Absagen bekommen habt, dann kann man einen Flashmob auch öffentlich organisieren und kommunizieren. Einfach auf eure Pinnwand und die eurer Freunde Ort, Uhrzeit und evtl. notwendig mitzubringende Materialien posten. Ihr solltet in diesem Fall aber eure Idee noch geheim halten und erst vor Ort preisgeben. Das hat neben der teilweisen Geheimhaltung auch den Vorteil, dass womöglich mehr grundsätzlich Interessierte erscheinen. Ebensogut kannst du aber auch eine Gruppe gründen und Freunde darin einladen, die ihrerseits neue Freunde für die Gruppe und den Flashmob werben. Dies wäre halb öffentlich, halb geheim.

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Letzte Anweisungen vor Ort

Einen Flashmob organisieren? Bis hierher ist der Großteil also schon geschafft. Am verabredeten Treffpunkt stoßt ihr nun auf die anderen Teilnehmer. Keine Sorge: Auch mit zehn Leuten kann ein Flashmob toll werden. Du erklärst nun nochmals (oder erstmals) den genauen Ablaufplan und dann macht ihr euch zum eigentlichen Ort des Geschehens auf (wichtig: trefft euch zunächst etwas abseits – sonst weiß der ein oder andere Passant vielleicht schon vorzeitig bescheid).

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Die Durchführung: Start- und Endsignal

Zuletzt geht es darum, dass alle das Startsignal mitbekommen. In einem Bahnhof oder einem öffentlichen Platz wäre es prinzipiell möglich, sich nach einer Uhr zu richten. Das Problem dabei ist – und das haben schon einige Flashmobber festgestellt -, dass es entweder auffällt, wenn alle immer wieder auf die Uhr starren, oder aber einige den richtigen Zeitpunkt versäumen. Je nach Art des Flashmobs ist das aber prinzipiell möglich. Alternativ bietet sich immer ein Tonsignal an – wie eine laute Glocke oder ein lauter Ruf. Da muss man aber evtl. flexibel sein – je nach Ort, Atmosphäre und Lautsträke.
Falls der Flashmob darauf ausgelegt ist, dass er nach einer bestimmten Zeit endet, so muss man sich zugleich auch Gedanken über ein Endsignal machen.

Tipps und Hinweise

  • Kamera nicht vergessen: Für den Eigengebrauch, um andere User zu erreichen und andere Flashmobber zu inspirieren: versucht unbedingt eure Aktion zu filmen (bzw. filmen zu lassen). Am besten eignet sich dafür natürlich ein Platz über dem Geschehen. Vielleicht solltet ihr auch das bei der Auswahl der Location bedenken.

2 Meinungen

  1. Bei einem Flashmob mit musik muss man sich da i.wo bei der stadt anmelden? oder ab einer bestimmten menschen-menge nicht das man dann eine strafe bekommt oder so..?LG

  2. @DaDA frag mal hier: flashmob-organisieren.de die wissen es vieleicht …LG Bernd

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