Einbrecher im Haus: So verhalten Sie sich richtig

Wer schon einmal Einbrecher im Haus hatte, weiß, wie sehr dieses Eindringen in die Privatsphäre belasten kann: Fremde Menschen wühlen in den Sachen, die eigenen vier Wände werden nicht mehr als sicher empfunden und liebgewonnene und teure Dinge werden entwendet. Wer aber nicht nur Opfer eines Einbruchs wird, sondern direkt Einbrecher im Haus mitbekommt, wird mit einer noch schwierigeren Frage konfrontiert: Wie verhält man sich, wenn Diebe im Nebenzimmer oder in den anderen Etagen sind? Experten raten von falschem Heldentum ab und bieten stattdessen die folgenden Alternativen an.

Einbrecher im Haus: So wirds gemacht!

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Wer bricht ein?

Einbrecher im Haus können grob in zwei Kategorien aufgeteilt werden: Gelegenheitsdiebe und Auftragseinbrecher. Beide meiden in der Regel die Konfrontation mit den Bewohnern des Objekts und kundschaften das Haus oder die Wohnung aus, bevor sie eindringen. Nur sehr selten legen es die Diebe darauf an, bei ihrer „Arbeit“ entdeckt zu werden. Werden sie es doch, können sie zu Panikreaktionen tendieren.

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Panik

Gerät ein Dieb in Panik, wird er in den meisten Fällen fliehen, er kann aber auch vor Gewaltanwendung nicht zurückschrecken. Man selbst sollte Ruhe bewahren.

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Bewaffnung

Einbrecher sind normalerweise nicht bewaffnet – man selbst sollte ebenfalls keine Waffe suchen. Die Gefahr, dass der Dieb einem die Waffe entwendet und selbst einsetzt, ist hoch.

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Vorbeugung

Sicherheitsanlagen, die sichtbar angebracht werden, schrecken vor allem Gelegenheitsdiebe ab. Auch die Sicherung durch schwere Türen und Fenster, sowie komplizierten Verriegelungsmechanismen halten die Art von Einbrechern ab, die in kurzer Zeit die Wohnung ausräumen wollen und sich nicht dem Risiko eines größeren Zeitaufwandes beim Eindringen aussetzen wollen. Man sollte ein Telefon neben dem Bett installieren.

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Verwirrung

Ebenfalls bereits im Vorfeld kann man dafür sorgen, dass ein Dieb sich nicht zu sicher beim Objekt fühlt: Ein zweites Namensschild macht die Anzahl der Personen für Einbrecher undurchschaubar, Licht im Flur, im Treppenhaus oder in einem der Zimmer, von außen sichtbar und per Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhr eingeschaltet, hält Diebe ebenfalls fern. Des Weiteren sollte man sich eine Alarmanlage montieren – auch preiswerte, einfache helfen, wenn ihr Alarm Eindringlinge verscheucht.

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Abwesenheit

Bei längerer Abwesenheit sollten Türklingeln ausgeschaltet werden. Heruntergelassene Rollläden zeigen die Abwesenheit der Hausbesitzer an, Telefonanschlüsse sollten nicht sichtbar sein.

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Konfrontation vermeiden

Entdeckt man Einbrecher im Haus, sollte man sie nicht versuchen zu stellen. Auch die direkte Konfrontation sollte vermieden werden.

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Notruf

Sobald man einen Einbrecher bemerkt, muss man sofort einen Notruf bei der Polizei aufgeben: Unter 110 erreicht man die Zentrale sofort, auch von einem Handy, dessen Karte abgelaufen oder nicht aufgeladen ist.

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Überraschung

Die meisten Diebe flüchten, sobald sie sich entdeckt wähnen – man kann sie mit lauten Geräuschen überraschen oder mit Licht: Eine geräuschvoll zugeschlagene Tür und plötzlich angehendes Licht kann Einbrecher in die Flucht schlagen.

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Beobachtung

Wichtig ist nur, dass man selbst dabei nicht entdeckt wird: Man sollte einen Ort aufsuchen, an dem man unbemerkt den oder die Einbrecher und deren Merkmale beobachten kann. Für spätere Ermittlungen sind Aspekte wie Körpergröße, Kleidung, Ausrüstungsgegenstände, verwendetes Fahrzeug, Sprache, Alter, Aussehen wichtig.

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Entkommen

In der eigenen Flucht liegt nichts schändliches: Wenn man selbst aus der Wohnung oder dem Haus fliehen kann, ohne von den Dieben entdeckt zu werden ist dies gut – hat man vorher Einzelheiten der Einbrecher feststellen können, ist dies noch besser.

Tipps und Hinweise

  • http://www.e110.de/index.cfm?event=page.detail&cid=1&fkcid=1&id=193

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