Close Menu
    What's Hot

    Was Heilpflanzen wirklich leisten können: Mögliche Vorteile und Grenzen im Check

    21. Oktober 2026

    Safari und Strand in Tansania: So verteilt man die Reisetage zwischen Festland und Sansibar

    21. Oktober 2026

    Was Knorpel und Gelenke wirklich brauchen

    30. Juli 2026
    germanblogs.degermanblogs.de
    • Familie
      • Älter werden
      • Kinder & Erziehung
      • Partnerschaft
      • Geld & Versicherungen
      • Feiertage
    • Freizeit&Hobby
      • Freizeitaktivitäten
      • Glaube & Aberglaube
      • Spiele
    • Gesundheit
      • Besser Leben
      • Ernährung
      • Diagnose
      • Psychologie
    • Haus&Garten
      • Essen & Trinken
      • Gartenarbeit
      • Einrichtung
      • DIY
    • Kunst&Kultur
      • Bücher
      • Design & Architektur
      • Film & TV
      • Musik
    • Mode&Lifestyle
      • Damenmode
      • Frisuren
      • Herrenmode
      • Kindermode
      • Beauty & Kosmetik
    • Politik & Wirtschaft
      • Finanzen & Handel
      • Krisen & Konflikte
      • Politik Inland
      • Politik Ausland
    • Reise
      • Deutschland
      • Europa
      • Unterkunft
      • Weltweit
    • Sport
      • Fussball
      • Golf
      • Motorsport
      • weitere Sportarten
    • Wissen
      • Auto Blog
      • Bildung & Beruf
      • Recht & Gesetz
      • Wörter
      • Natur & Umwelt
      • Technik
    germanblogs.degermanblogs.de
    Start » Einblicke in die traditionelle tunesische Küche
    Essen & Trinken

    Einblicke in die traditionelle tunesische Küche

    25. März 20104 Minuten Lesezeit

    In der tunesischen Küche spiegeln sich die ethnischen Wurzeln der Tunesier nebenso wieder, wie die natürlichen Gegebenheiten des Landes. Das nordafrikanische Land teilt sich in den nördlichen Teil der am Mittelmeer liegt und kulinarisch durchaus eine Nähe zur marokkanischen und italienischen Küche hat.

    Der südliche Teil ist etwas fleisch- und getreidelastiger, wobei jedoch Kuskus, Hammel und Rind auch in der nordtunesischen Küche nicht fehlen dürfen, hier werden allerdings auch viele Meeresfrüchte und natürlich frischer Fisch serviert.

    Immer dabei ist die scharfe Paste namens „Harissa“. Sie wird aus Knoblauch und geriebenen Chilischoten traditionell in großen Mengen hergestellt, damit sie gelagert und bei Bedarf verzehrt werden kann. Auch sehr scharf ist die „grüne Sauce“. Sie besteht aus grünen Pfefferschoten, Tomaten, etwas Knoblauch und Zwiebeln. Die Pfefferonen, Tomaten und Zwiebeln werden geröstet, gehäutet und dann zusammen mit der Tomate, etwas Knoblauch und Salz gehackt.

    Wichtige Zutaten der Küche Tunesiens

    Weitere wichtige Zutaten der tunesischen Küche sind Olivenöl (das auch im Land hergestellt wird), das vom ehemaligen französischen Besatzer ins Land gebrachte Weißbrot, Datteln, Oliven, Kapern, Thunfisch, frische Mandeln und Nüsse, Gemüse (v.a. Karotten, Kartoffeln, Kichererbsen) sowie natürlich Kuskus, das Nationalgericht des Landes. Da sehr oft Paprika, Tomaten und Kurkuma verwendet werden, nennt man die Landesküche auch „rote Küche“.

    Kuskus in der tunesischen Küche

    Kuskus oder auch Couscous besteht aus Weizengrieß, manchmal wird er auch aus Hirse oder Gerste gewonnen. Für ein traditionelles Couscous Gericht benötigt man einen großen Topf mit Siebeinsatz, die sog. Couscousière In das Sieb kommt das zu Kügelchen geformte und getrocknete Getreide während im Topf darunter das Gemüse gegart wird. Meistens handelt es sich dabei um Karotten, Kartoffeln, Zwiebeln und Paprika. Darüber hinaus wird Hammelfleisch gekocht. Zusammen mit verschiedenen Gewürzen wie Kurkuma, Paprika und Salz sowie Olivenöl werden die einzelnen Komponenten dann vermischt und in einen großen Topf gefüllt, der in die Mitte des Tisches gestellt wird. Mit Hilfe eines Löffels essen dann traditionell alle Gäste zusammen davon, direkt aus dem Topf.

    Tajine und Brik

    Da die tunesische Küche jedoch niemals nur mit einem einzigen Gericht auskommt, gibt es meistens noch mehr Auswahl. Beliebt sind frische Salate mit Oliven, die an die mediterrane Küche erinnern. Auch Tajine, ein im Lehmtopf geschmortes Fleischgericht, das ursprünglich aus dem marokkanischen Gebiet stammt, wird oft serviert. Darüber hinaus kennt jeder Tunesier „Brik“, eine schmale Rolle aus dünnem Teig, die mit Ei, Kapern, Harissa und anderen Köstlichkeiten gefüllt und dann gebraten wird.

    Nordtunesische Küche: Fisch und Meeresfrüchte

    Im Norden des Landes gibt es frischen Fisch und Meeresfrüchte. Der Fisch muss aufgrund seiner Frische nur an der Haut eingeschnitten werden, wird leicht mit Salz, Zitrone und Kreuzkümmel gewürzt und dann einfach scharf angebraten. Dazu gibt es Salate, Grüne Sauce, Brot, Harissa, Olivenöl und Suppen. Gegessen wird, wenn man bei Familien zu Gast ist, sehr oft mit den Händen, wobei das, in seiner Konsistenz vom europäischen abweichende, Baguettebrot als „Greifhilfe“ dient. Ein weiteres Gericht, das in der traditionellen tunesischen Küche nicht fehlen darf ist Lablabi. Es besteht aus Brot, das mit gekochten Kichererbsen und einer würzigen Sauce übergossen wird.

    Die Tunesische Küche: Süß ist Pflicht!

    Nach einem reichhaltigen Essen werden Baklava, Petit Fours Frais (frisches Gebäck mit Sahne, Buttercreme und oft auch Schokolade) oder trockenes Gebäck gereicht. In den Abendstunden genießt man außerdem frischen Minztee mit viel Zucker, der mit Pinienkernen verfeinert wird, oder aber schwarzen Tee, der ebenfalls nicht ohne Zucker auskommt. Serviert werden diese Getränke aus einer silbernen verzierten Kanne und kleinen Teegläsern. Probiert werden sollte auch der starke Kaffee, der ebenso süß ist, wie alle anderen Dessertgetränke.

    Insgesamt muss man sich als Europäer an die teilweise verklebende Süße vieler Nachspeisen und Süßigkeiten erst gewöhnen. Selbst im tunesischen Handel erhältliche Getränke wie Fanta oder Coca Cola sind deutlich süßer, als die in Europa angebotenen Versionen.

    Tunesisches Fastfood

    Versäumen sollte man auf keinen Fall die Stände auf den Straßen, die tunesisches Fast Food anbieten (Panini, Sandwiches und natürlich arabisches Schawarma bzw. Falafel), oder aber die Creperien, die teilweise hinreißende Varianten des französischen „Pfannkuchens“ verkaufen (z.B. mit vielen frischen Früchten, Sahne und Eiscreme).

    Probieren sollte man außerdem die frisch gerösteten Nüsse, die in speziellen Läden verkauft werden (z.B. Salzmandeln) und natürlich die Datteln, die traditionell während des Ramadans als erstes Nahrungsmittel nach der Fastenzeit am Abend gegessen werden und in der südtunesischen Küche neben Milch und Fladenbrot zu jedem gutem Frühstück gehören.

    Interessantes

    Lecker und sauber – woran Sie gute Restaurants erkennen

    2. Juni 2026

    Ernährung: Die Deutschen sparen bei der Butter, goutieren dafür mehr Käse

    11. April 2025

    Besinnlich statt gestresst – drei Tipps für eine entspannte Vorweihnachtszeit

    4. Dezember 2023
    Aktuelles
    Besser Leben

    Was Heilpflanzen wirklich leisten können: Mögliche Vorteile und Grenzen im Check

    21. Oktober 2026

    Ein Kräutertee gegen das Kratzen im Hals, ein paar Tropfen Baldrian vor einer erwartet unruhigen…

    Safari und Strand in Tansania: So verteilt man die Reisetage zwischen Festland und Sansibar

    21. Oktober 2026

    Was Knorpel und Gelenke wirklich brauchen

    30. Juli 2026

    Der neue Familienhund – ein besonderer Moment für alle

    28. Juli 2026

    Impressum | Datenschutzerklärung |Cookie Richtlinie

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.