Ein kleiner Radreise-Ratgeber – mit diesen Tipps besser mit dem Rad reisen

Mit dem Rad lernt man Landschaften anders kennen als durch die Windschutzscheibe eines Autos. Durch Verlangsamung der Geschwindigkeit gewinnt man intensivere Eindrücke der bereisten Gegenden. Allerdings erfordert eine Tour mit dem Rad auch eine gründlichere Planung, weil man den Elementen in weitaus stärkerem Maße ausgesetzt ist und die sportliche Herausforderung einer solchen Reise nicht unterschätzt werden sollte. Deshalb hierzu ein kurzer Reise-Ratgeber.

Besonders wichtig: rechtzeitig mit dem Training beginnen

Wer eine mehrtägige Reise mit dem Fahrrad plant und dabei ehrgeizige Etappenziele verfolgt, sollte frühzeitig mit dem Training beginnen. Anderenfalls können muskuläre Probleme bereits den zweiten Tag auf dem Rad zu einer ziemlichen Qual machen. Besser ist es, das Trainingsniveau nach und nach zu steigern. Wenn man im Zuge dieser Übungen feststellt, dass es zur erforderlichen Fitness noch ein weiter Weg ist, diszipliniert diese Tatsache auch in Sachen Gepäckauswahl. Denn hier gilt, gerade für Reisen mit dem Fahrrad, die alte Weisheit: Weniger ist mehr. Denn je leichter das mitgeführte Gepäck ist, desto unbeschwerter können Sie auch die Tage auf dem Rad genießen. Suchen Sie sich für Ihre erste Tour nach Möglichkeit eine Strecke aus, die nicht allzu viele Steigungen enthält. Ideal geeignet sind hierfür Radwanderwege längs von Flüssen oder an Bahntrassen. Planen Sie eher überschaubare Etappen ein. Wenn Sie Ihr Tagesziel früh erreichen, besteht so gut wie immer noch die Möglichkeit eines kleinen nachmittäglichen Schlenkers zu einer nahe gelegenen Sehenswürdigkeit oder auch Ausflugsgaststätte.

Diese Dinge gehören ins Gepäck

Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte zumindest kleinere Reparaturen selber vornehmen können. Neben einer Luftpumpe sollte deshalb auch Flickzeug für Reifen sowie einfaches Fahrradwerkzeug mitgeführt werden. Hilfreich sind außerdem Muttern, Scheiben, Seilzüge und Unterlegscheiben sowie Ersatzglühbirnen und ein zusätzlicher Schlauch. Beim eigentlichen Gepäck kommt es auf die Art der Radreise an. Wer von Campingplatz zu Campingplatz radeln möchte, sollte Zelt, Isomatte, Schlafsack, Campingkocher, umfangreiches Waschzeug, Kochgeschirr und Essbesteck dabei haben.

Bei einer Reise von Hotel zu Hotel können eigene Handtücher zuhause bleiben. In jedem Fall empfehlenswert sind neben der Radhose eine lange sowie eine kurze Hose. Alternativ genügt eine Hose mit abnehmbaren Beinen aus dem Outdoorshop. Weiterhin gehören ausreichend Wechselwäsche sowie ein Pullover zu den unverzichtbaren Utensilien. Auch ein Erste-Hilfe-Paket mit Pflastern, Desinfektionsmittel sowie Kopfschmerztabletten, Fieberthermometer und Insektenschutz sollte mitgeführt werden. Nicht fehlen dürfen außerdem der Fahrradhelm sowie ein stabiles Fahrradschloss.

Alles vernünftig verstauen

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Packtaschen für das Fahrrad. Die großen Fahrradtaschen für den hinteren Gepäckträger sollten wasserdicht sein. Bei längeren Touren kann oben auf dem Gepäckträger eine zusätzliche Packrolle mitgeführt werden. An den Lenker gehört eine kleinere Tasche mit separatem Fach für die Karte. Diese Tasche sollte einfach abnehmbar sein, damit Geld und Dokumente beim Abstellen des Fahrrads mitgenommen werden können. Für längere Fahrradtouren unverzichtbar ist außerdem ein Getränkehalter. Für dessen Bestückung sollten nach Möglichkeit mehrere Trinkflaschen mitgeführt werden. Dann steht einem interessanten mehrtägigen Ausflug auf dem Rad nichts mehr im Wege.

Na, Lust bekommen auf eine schöne, sportive, anstrengende und total erholsame Radreise? Für weitergehende Informationen gibt es im Internet viele brauchbare Reise Ratgeber, die Ihren ersten Fahrradtrip zu einem tollen Erlebnis werden lassen.

Bildquelle: Otmar Smit – Fotolia

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