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    Start » Eigenheim: Spar-Tipps für den Hauskauf
    Haus&Garten

    Eigenheim: Spar-Tipps für den Hauskauf

    3. Mai 20193 Minuten Lesezeit

    Ob ein Häuschen im Grünen oder eine Wohnung in der City – die eigenen vier Wände kosten Geld! Doch auf die Höhe der Ausgaben können angehende Hausbesitzer Einfluss nehmen. Hier erfahren Sie, wie Sie beim Kauf eines Hauses bares Geld sparen können!

    Gewusst wie: Schnäppchen-Kauf bei Zwangsversteigerungen

    Werden Wohnungen oder Häuser zwangsversteigert, können Hauskäufer mitunter ein echtes Schnäppchen machen! Eine Übersicht zu lokalen Zwangsversteigerungen findet sich in der Regel bei den Amtsgerichten. Mitbieten sollte allerdings nur, wer sich vorher umfassend über die einzelnen Objekte informiert hat.

    Fachmännische Expertise: Immer mit Experten zur Besichtigung

    Egal, ob Sie einen Neu- oder Altbau kaufen oder ein Fertighaus bauen möchten: Steht der Kauf einer Immobilie an, sollte stets die Meinung eines Experten hinzugezogen werden. Zwar möchte auch dieser entsprechend entlohnt werden. Wesentlich teurer wird es jedoch, wenn durch feuchte Wände oder andere Mängel Schäden entstehen, die für teures Geld erst wieder behoben werden müssen. Ein Experte kann sowohl ein Architekt, als auch ein Bausachverständiger sein.

    Mitglied in Lobbyverband werden

    Für Bauherren und Immobilienbesitzer gibt es Lobbyverbände, denen sich Hausbesitzer anschließen können. Sie haben Mängel am Haus oder Fragen zu Ihrem Eigenheim? Unter den Bauherren findet sich sicherlich jemand, der Sie berät –  und im besten Fall zahlt sich guter Rat aus!

    Selbst ans Werk. Als Heimwerker günstiger bauen

    Sie sind handwerklich begabt? Dann können Sie beim Hausbau Geld sparen! Voraussetzung: Sie bringen viel Zeit mit! Bei der Gestaltung des Gartens etwa, sind Heimwerker je nach Größe etwa 45 Stunden beschäftigt. Dabei sparen sie aber gut und gerne 1.200 Euro. Noch größere Einsparungen sind beim Tapezieren zu erwarten. Nach Angaben des Verbandes privater Bauherren, fallen für Tapezieren und Streichen bis zu 190 Arbeitsstunden an. Wer den Aufwand selbst übernimmt, hat damit zwar gut zu tun, spart als Neu-Eigentümer aber bis zu 5.000 Euro.

    Aber Achtung: Die sogenannte Muskelhypothek sollte nicht überschätzt werden. Realistisch betrachtet, lassen sich höchstens 10 Prozent der Bausumme sparen.

    Nebenkosten nicht vergessen:

    Die Traum-Immobilie ist gefunden, die Finanzierung steht – alles bedacht also? Nicht ganz! Künftige Hausbesitzer sollten einkalkulieren, dass mit dem Erwerb eines Eigenheims auch Nebenkosten auf sie zukommen. Beim Kauf eines Hauses fallen 3,5 Prozent Gewerbesteuer auf den Kaufpreis an. Darauf folgt die Bezahlung des Notars. Dieser wird mit etwa einem Prozent des Kaufpreises entlohnt. Weitere Kosten entstehen beim Eintrag ins Grundbuch. Hier können Hauskäufer mit etwa 0,5 Prozent des Kaufpreises rechnen.

    War ein Makler mit der Immobiliensuche beauftragt? Dann erwarten ihn knapp drei bis sechs Prozent des Kaufpreises als Provision. Die Höhe der üblichen Sätze variiert je nach Bundesland.

    Geld auf der hohen Kante haben

    Stehen Reparaturen und Instandsetzungen an, ist es ratsam, monatlich etwas Geld zurückzulegen. Eigentümergemeinschaften fordern dafür ein Hausgeld, das bei ungefähr einem Euro pro Quadratmeter liegt. Hinzu kommen natürlich auch Betriebskosten wie zum Beispiel für Strom und Wasser. Auch hierfür sollten Eigentümer Geld beiseitelegen.

    Bildcredit: Pixabay, 1867464, Pexels

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