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    Start » Dominion spielen: Wir erklären wie es funktioniert
    Spiele

    Dominion spielen: Wir erklären wie es funktioniert

    19. August 20114 Minuten Lesezeit

    Dominion ist ein Strategie-Kartenspiel von Donald Vaccarino, bei dem derjenige gewinnt, der die meisten Punkte hat (erworben durch die sogenannten Anwesen, Herzogtümer und Provinzen sowie weitere Punktekarten). Wer mag, kann Dominion online spielen oder eben als Kartenspiel mit 2 bis 4 Spielern. Es eignet sich für Spieler ab 8 Jahren. Ein Spiel dauert zwischen 20 bis 45 Minuten. Das Grundspiel kostet ab ca. 27 €, die Erweiterungen ab ca. 24 €.

    Dominion spielen: Was wird benötigt?

    • Dominion Grundspiel oder Grundspiel + Erweiterung
    • großer Spieltisch

     

    Dominion spielen: So wirds gemacht!

    1

    So funktioniert es

    • Dominion spielen ist relativ leicht, wenn man das Prinzip verstanden hat.
      Zunächst erhält jeder Spieler 10 Karten: 7 Kupfer (eine Währung im Spiel) und 3 Anwesen, die jeweils einen Punkt wert sind. Im Folgenden nimmt jeder Spieler immer 5 Karten auf von seinem eigenen Stapel. Die übrigen Karten wandern auf seinen eigenen Ablagestapel. In jedem Zug kann man eine Aktion durchführen und einen Kauf tätigen, je nach Karten auf der Hand auch mehrere. Durch die Käufe wird der eigene Stapel im Laufe der Zeit immer größer.
    • Auf dem Spieltisch werden nun folgende Stapel ausgebreitet: Kupfer, Silber, Gold sowie Anwesen, Herzogtümer und Provinzen. Außerdem kann man sich vor Spielbeginn aus zahlreichen kleineren Aktionskartenstapeln 10 Stapel aussuchen, deren Karten jeweils 2 bis 6 Kupfer kosten.
    • Mit den Aktionskarten sind verschiedene Aktionen möglich, z.B. das Ziehen weiterer Karten, zusätzliches Geld, mit dem man etwas kaufen kann, das Entsorgen oder Ablegen von Karten, ein weiterer Kauf oder weitere Aktionen. Je nachdem, welche Aktionen möglich sind, kann man in einem Zug beliebig viele Aktionskarten ausspielen, sofern man diese auf der Hand hat (oder nachziehen darf).
    • Punktekarten bieten während des Spiels nur in seltenen Fällen einen Vorteil, sie zählen aber am Ende, wenn die Punkte zusammengezählt werden.
    • Zu Beginn bietet es sich an, erst mal häufig Geld zu kaufen: 1 Silber ist 3 Kupfer wert, 1 Gold kostet 6 Kupfer. Durch viel Silber und Gold auf der Hand wird die Chance größer, die begehrten Provinzen kaufen zu können. Auch der Kauf von Aktionskarten ist wichtig, um noch mehr Handlungsspielraum zu haben.
    • Wer eine Fluchkarte aufnehmen muss, sollte sie schleunigst wieder loswerden, da er sonst einen Siegpunkt verliert.
    • Das Spiel endet, wenn drei der Kartenstapel auf dem Spieltisch leer sind oder der Kartenstapel „Provinzen“ verbraucht ist.

    2

    Einige Beispiele für Aktionskarten

    • Die Aktionskarte „Markt“ ermöglicht folgende Aktionen: + eine Karte + eine Aktion + ein Kauf + ein Geld.
    • Die Aktionskarte „Gärten“ bewirkt folgendes: Einen Siegpunkt für je zehn Karten im eigenen Kartensatz (abgerundet)
    • Übrigens gibt es auch Karten mit negativen Auswirkungen für die Mitspieler, wie beispielsweise die Aktionskarte „Hexe“: + zwei Karten. Jeder Mitspieler muss sich eine Fluchkarte nehmen.
    • ein weiteres Beispiel dafür ist die Karte „Spion“: + eine Karte. + eine Aktion. Jeder Spieler (auch man selbst) deckt die oberste Karte seines Nachziehstapels auf. Man entscheidet selber, ob man sie ablegt oder zurück auf seinen Nachziehstapel legt.

    Mit diesen und vielen weiteren interessanten Aktionskarten macht Dominion spielen richtig Spaß. Eine Übersicht der Aktionskarten im Grundspiel findet man übrigens hier.

    3

    Die Erweiterungen

    Dominion spielen ist besonders abwechslungsreich mit einer oder mehr Erweiterungen, aber auch das Grundspiel bietet Abwechslung. Die bisher erschienenen Erweiterungen sind die folgenden:

    1. Die Intrige
    2. Seaside
    3. Die Alchemisten
    4. Blütezeit
    5. Reiche Ernte
    • „Die Intrige“ ist keine echte Erweiterung, sondern ist als eigenständiges Spiel spielbar. Hier gibt es zahlreiche Aktionskarten mit negativen Auswirkungen für die Mitspieler, wie beispielsweise „Verschwörer“ und „Maskerade“.
    • „Seaside“ enthält 26 neue Aktionskarten, darunter auch eine kombinierte Aktions- und Punktekarte. Außerdem gibt es hier erstmals Dauerkarten, diese sind immer über zwei Runden gültig. Außerdem enthält „Seaside“, das ganz auf maritim ausgerichtet ist, viele weitere Neuheiten.
    • In der Erweiterung „Die Alchemisten“ gibt es 12 neue Aktionskarten, außerdem eine neue Basiskarte, die Geldkarte Trank. Außerdem gibt es den „Stein der Weisen“ als Geldkarte.
    • „Blütezeit“ enthält 25 neue Aktionskarten, darunter acht Geldkarten. Außerdem sind zwei neue Basiskarten vorhanden. Die sogenannte „Kolonie“ ist eine Punktekarte mit dem Wert 10, „Platin“ ist eine neue Geldkarte (Wert 5). Werden diese beiden Karten verwendet, endet das Spiel zusätzlich zu den Siegbedingungen des Grundspiels, sobald der Koloniestapel leer ist.
    • Besonders vielseitig ist die jüngste Erweiterung „Reiche Ernte“ mit 13 neuen Aktionskarten und 5 sogenannten „Preiskarten“, die mit der Aktionskarte „Turnier“ in das Spiel kommen.

    Tipps und Hinweise

    • Auf der Webseite des Verlages können Sie die Spielanleitung für das Grundspiel nachlesen (und für die Erweiterungen).
      Zeitaufwand: ca. 20 – 45 Minuten

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