Doktortitel kaufen: So einfach wird es Betrügern gemacht!

Doktortitel kaufen – Schummeleien für die Karriere

Über Jahrhunderte hinweg galten sie als sicheres Standbein der Wissenschaft und Forschung, ihre Absolventen als reif für den hochqualifizierten Arbeitsmarkt – Universitäten.

Hatte man dann mit Schweiß, Augenringen und Tränen das Studium endlich hinter sich gebracht, wollte man nach Höherem greifen, dem Doktortitel. Doch sich nun auf die mühsame Suche nach einem Doktorvater begeben und den schier unüberwindbaren Hürden weiterer Lernerei stellen, vielleicht an die Grenzen des Belastbaren stoßen?

Doktortitel kaufen öffnet Betrügern Tür und Tor

Das geht auch anders, denkt sich da so Mancher, informiert sich nicht selten über einen verlockend einfachen Weg zu Ruhm und Ehre und wird fündig – man kann Doktortitel kaufen. Die Idee scheint so einfach wie genial.

Jedoch wie kommt man an einen Doktortitel?

Die Möglichkeiten sind breit gefächert, entweder klammheimlich mit dem nötigen Kleingeld einen „Händler“ in Form eines Professors ausfindig machen, zahlen und ein sorgenfreies Leben genießen.
Andererseits boomt auch das Internet ungeniert von Angeboten, von einer Doktorwürde in Kirgisien bis hin zu kirchlichen Ehrengraden hierzulande scheint alles möglich.

Klingt simpel, kann jedoch leicht zum Spiel mit dem Feuer werden. Was früher als Kavaliersdelikt für die Reichen und Schönen galt, zieht nun auch in Mittelschichten weite Kreise und nicht selten landet der Versuch nach dem schnellen Ruhm in den Schlagzeilen oder gar hinter Schwedischen Gardinen. Wer einen Doktortitel kaufen und verwenden will, sollte sich auf sicherem Terrain bewegen oder sich mit Titeln schmücken, die nicht geschützt sind. Andernfalls droht das Strafrecht: Betrug. Und wer hier mitmacht, macht sich nicht nur als Doktorand, sondern eben auch als Doktorvater zum Betrüger und darf nicht selten mit dem Ausschluss von der Universität oder mit einer alles anderen als ehrenhaften Entlassung oder zumindest mit unangenehmen Disziplinarverfahren rechnen. Ist der Titel geschützt und wird dennoch geführt, kann es eng werden. Ist es dann nicht doch besser, nochmal etwas Energie und Kraft zu investieren, um dann auch reinen Gewissens hohes Ansehen auf Lebenszeit zu genießen?

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