Docklands London: Geschichtsträchtiges Hafengebiet

Die  Docklands London stehen zwar auf jeder Karte, sind jedoch kein offizielles Stadtgebiet sondern gehören flächenmäßig zu den Bezirken Greenwich, Newham, Tower Hamlets, Lewisham und Southwark. Da es sich um ehemalige Hafenkomplexe handelt sind diese alle an der Themse zu finden, wobei der Ballungsraum auf der Isle of Dogs liegt.

Geschichte der Docklands London

Die Geschichte der Docklands London beginnt bereits bei den Römern, die an kleinen Docks in der heutigen Innenstadt Londons anlegten. Diese wurde dann im Mittelalter und später unter den Königen Georg III. und seinem Nachfolger Georg IV. erweitert und ausgebaut. Zum Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Docklands auf eine beträchtliche Größe angewachsen, die unglaublich vielen Menschen Arbeit verschaffte. Während im Zweiten Weltkrieg dann wieder Teile der Docklands zerstört wurden, gab es dennoch in den 1950-ern ein erneutes Wachstum.

Canary Wharf auf der Isle of Dogs

Überflüssig wurden die Docklands London dann mit dem Aufkommen von Containerschiffen, die nicht mehr in die engen Docks passten. Die Hafenindustrie Londons wurde nach Tilbury und Felixstowe ausgelagert, die Docklands selbst lagen brach, was sich auf die ganze Gegend mit hoher Arbeitslosigkeit und allgemeiner Verarmung der Bevölkerung auswirkte.

Dieser Zustand dauerte fast 20 Jahre an, bis die Docklands endlich zu einem Wohn- und Bürobezirk umgewandelt wurden. Neben vielen Unternehmen siedelten sich auch kleinere Büros hier an. Der bekannteste Baukomplex ist wohl die Canary Wharf, die auf der Isle of Dogs zu finden ist und die drei höchsten Gebäude des Landes stellt: Den HSBC Tower, das Citigroup Centre sowie den One Canada Square.

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