Diese Mythen gibt es über den Winter

Nicht alles, was immer wieder erzählt wird ist auch wirklich wahr. Hier präsentieren wir Ihnen die populärsten Irrtümer über den Winter.

„Wer friert, wird schneller krank“

Das stimmt so nicht. Erkältungen entstehen durch Viren. Da diese Krankheitserreger im Winter besonders aktiv sind und sowohl trockene Heizungsluft als auch Kälte unsere Abwehrkräfte schwächen, haben Viren während der kalten Jahreszeiten besonders leichtes Spiel. Das bedeutet aber nicht, dass Sie, wenn Sie frieren, auch schneller krank werden.

„Glühwein wärmt von Innen“

Alkohol wie Glühwein wärmt nur am Anfang, wenn die alkoholbedingte Weitung der Blutgefäße als wohltuend empfunden wird. Doch die damit verbundene vermehrte Wärmeabgabe lässt den Körper auf Dauer abkühlen. Für die nächste Rechnung heißt es deshalb: Pro 0,5 Liter Glühwein sinkt die Körpertemperatur um ein halbes Grad.

„Je kälter es ist, desto wahrscheinlicher ist Schneefall“

Eher das Gegenteil ist der Fall: Bei sehr tiefen Temperaturen fällt meist gar kein Schnee. Dann ist nämlich die Luft zu trocken.

„Verschneite Verkehrsschilder schützen vor Bußgeldern“

Auch das stimmt nicht. Einige Verkehrsschilder sind schon an ihrer Form zu erkennen. So beispielsweise das Stoppschild. Zudem setzen Richter bei Schildern in Wohnortnähe eine gewisse Erfahrung mit diesen voraus.

„Schlafen mit geöffneten Fenstern härtet ab“

Auch das ist nicht korrekt. Die trockene, kalte Luft, die ins Zimmer hineinströmt, trocknet unsere Schleimhäute aus und lässt damit sogar das Erkältungsrisiko steigen.

Foto: Fotolia, 28548769, blueelephant1

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