Diese Jobs sind gut für Ihre Gesundheit

Sie wollen sich beruflich neu orientieren? Dann werden Sie doch Steuerberater – oder Mitarbeiter des Finanzwesens. Diese Berufsgruppe wird seltener krank.Die Ursachen sind Stress, Schichtarbeit, schweres Heben oder langes Stehen: Angestellte in der Baubranche, Berufskraftfahrer und Krankenpfleger gehen besonders häufig aus gesundheitlichen Gründen in Rente gehen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund arbeitet an Strategien, damit Menschen länger gesund erwerbstätig bleiben können. In einigen Berufen sind diese Überlegungen jedoch gar nicht erst notwendig, da Arbeitnehmer dort nur selten Probleme mit ihrer Gesundheit haben.

Der Gesundheit wegen andere berufliche Wege einschlagen

Laut einer Befragung des Statistischen Bundesamts gehen Beschäftigte im Bereich Einkauf und Vertrieb nicht nur in den wenigsten Fällen aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand, sondern sind auch seltener krank. Dies gilt ebenfalls für Steuerberater und Mitarbeiter des Finanzwesens. Eine Studie der AOK bestätigt zudem, dass selbst ältere Menschen in diesen Berufszweigen nur wenige Fehltage haben. Sollten Sie einen Berufswechsel in Erwägung ziehen, da beispielsweise ein früher Ruhestand aufgrund der geringen Rente keinen Anreiz bietet, ist ein Wechsel in diese Branchen eine Überlegung wert. In den Bereichen Einkauf und Vertrieb entfallen körperliche Belastungen weitestgehend.

Gesund trotz hohem Stressfaktor

Bauplaner und Architekten scheiden ebenfalls selten aus gesundheitlichen Gründen aus dem Beruf aus. Im Alter kommt es bei Arbeitnehmern in dieser Branche zwar häufiger zu Fehltagen, doch laut der AOK-Analyse liegt der Krankenstand älterer Menschen dieser Berufsgruppe im Mittelfeld. Auch Beschäftigte in Führungspositionen gehen selten krankheitsbedingt in den Ruhestand. Darüber hinaus weisen Vorstände und Geschäftsführer trotz hoher Stresswerte und einer Arbeitszeit von durchschnittlich 42,7 Stunden pro Woche eine minimale Krankenquote auf.

Auf die richtige Berufswahl kommt es an

Mitarbeiter im Finanzwesen oder Beschäftigte im Einkauf und Vertrieb sind geringeren psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt als Arbeitnehmer anderer Branchen. Dennoch sind Menschen, die eine Führungsposition einnehmen, am längsten gesund erwerbstätig. Sie setzen sich zwar ebenfalls nur einem geringen physischen Risiko aus, weisen dafür jedoch einen zumeist höheren Stressfaktor auf. Daher sollte bedacht werden, dass auch Bildung, Einkommen und der berufliche Status die Gesundheit maßgeblich beeinflussen können.

Foto: Thinkstock, iStock, AndreyPopov

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