Die Zähne im Alter: Richtig pflegen und erhalten

Sei es nun ein Caries dentium oder eine Parodontitis, die Sie in Atem hält – es gibt für alles eine Lösung! Bevor es überhaupt soweit kommt, heißt das gute alte Zauberwort hier: Prophylaxe! Nur, wenn Sie jetzt daran denken, gleich mal wieder einen Termin bei der Prophylaxe bei Ihrem Zahnarzt machen zu müssen, dann liegen Sie falsch: Prophylaxe beginnt bei Ihnen und Ihrer Mundhygiene Zuhause! Was Sie alles selbst tun können, um unschönen Plaquegeistern der Zähne im Alter gehörig die Stirn zu bieten, hier:

Die sichere präventive Methode: gutes Pflegen und zahnärztliche Kontrolle

  • Zunächst einmal, egal welches Alter Sie besitzen, gilt das oberste Gebot in Sachen Zahnpflege im Alter: Putzen, putzen und nochmals putzen! Denn schon durch zweimal tägliches Zähneputzen lassen sich viele Bakterienherde im Mund stark reduzieren. Ganz wichtig sind die Rolle der Zahnbürste dabei und die Rolle der Zahnpasta. Wichtig bei der Zahnpasta zu beachten ist, dass Sie sich eine fluoridhaltige Zahnpasta zulegen, da dieser Stoff die Remineralisierung der Zähne, also der Mineralstoffe im Zahnschmelz, begünstigt. Zudem verstärkt Fluorid die Säureresistenz der Zähne und verhindert dadurch die Demineralisation. Die Zahnbürste sollte nicht zu weich sein, sondern den Härtegrad „mittel“ haben.
  • Die Reinigung der Zahnzwischenräume benötigen ein besonderes Augenmerk bei der Pflege der Zähne im Alter dar. Um alle Zahnlücken von Belägen zu befreien, sollten Sie täglich mit Zahnseide Ihre Zähne vor oder nach dem Putzen säubern. Wichtig ist hier dabei auch immer gut den Mund auszuspülen, um gelöste Beläge auszuschwemmen.
  • Präventiv sollten Sie sich auch ganz bewusst Zeit nehmen für die zahnärztlichen regelmäßigen Kontrolluntersuchungen. Ein unbedingtes Muss: Die Prophylaxetermine! Nötig ist mindestens einer im Jahr oder alle halbe Jahre. Falls Sie aber bereits anfälliges Zahnfleisch haben, sollten Sie aber auch mehrmals gehen.

Der Zahn der Zeit: Was kann man tun?

  • Problematisch wird es im Alter, wenn die Mundflora beeinträchtigende Medikamente zu sich nimmt. Für den Fall der medikamentösen Beeinflussung der Zähne oder des Zahnfleisches sollten Sie zunächst die Symptome gut beobachten, um diese dann Ihrem Zahnarzt des Vertrauens schildern zu können. Eine gezielte Beratung durch den Facharzt kann Ihnen hierbei die wertvolle Zahngesundheit retten.
  • Falls Sie bereits eine Zahnprothese tragen, kennen Sie vielleicht auch die üblichen Druckschmerzen dieser Prothesen im Mundraum. Abhilfe können Sie dadurch, indem Sie einfach ein wenig Mundgel auf die betroffenen Stellen im Mund geben und diese dann so gut es geht Einwirken lassen.
  • Im Alter leidet man auch häufig unter einem trockenen Mund (auch medikamentös bedingt), der dann quasi eine Fundgrube für Bakterienkulturen wie Fusobakterien oder die Actinomyceten ist. Nur ein feuchter Mund-und Rachenraum kann auch diese Bakterien im Zaum halten und sie durch das Schlucken teilweise abtransportieren. Daher ist auch das tägliche Wassertrinken nicht nur für den Körper und Geist sehr sehr wichtig, sondern auch für die Zähne!
  • Zahngesunde Ernährung spielt auch eine Rolle dabei, ob Sie einen Zahnersatz brauchen oder nicht. Gerade im Alter sollte man diesen Punkt nicht unterschätzen, da viele Menschen einfach weniger essen. Darum sollten Sie den Zähnen zuliebe sich besonders Kalcium und Vitamin D haltige Nahrungsmittel zu sich nehmen. Fluorid-Salz benutzen und noch bei den Trinkgewohnheiten gänzlich auf süße Getränke verzichten.  Die Zähne im Alter sind dann so gut von innen und von außen gepflegt, dass dann so gut wie nichts mehr ihnen was anhaben kann!

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