Die Tagesmutter finden: So wählt man die richtige Tagesbetreuerin

Eine Tagesmutter betreut Ihr Kind einzeln oder in einer kleinen Gruppe, in der die Kinder gleichaltrig sind. Die Tagesbetreuung in solcher Form können Sie stundenweise, halbe sowie ganze Tage in Anspruch nehmen. Dabei sind die Betreuungszeiten frei wählbar. Etliche Eltern entscheiden sich für eine Tagesmutter, weil das Kind durch sie eine familienähnliche Betreuung genießen kann.

Eine Tagesmutter betreut das Kind in ihren eigenen vier Wänden, somit wird sich Ihr Kind schon in kürzester Zeit an die neue Umgebung und der damit verbundenen Bezugsperson vertraut machen. Genauso schnell kann eine Tagesmutter auf das zu betreuende Kind eingehen und es dementsprechend fördern. Es ist daher empfehlenswert, wenn sie eine Tagesmutter auswählen, die selbst schon Kinder hat, da Sie schon reichlich an eigenen Erfahrungen gesammelt hat.

Tagesmutter auswählen: Was wird benötigt?

  • Mustervertrag

 

Tagesmutter auswählen: So wirds gemacht!

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Die richtige Tagesmutter finden

Eine geeignete Tagesmutter auswählen ist nicht immer leicht, deshalb holen Sie sich Unterstützung beim Jugendamt. Dort bekommen Sie professionelle Unterstützung, Tipps und dergleichen für eine gewissenhafte Tagebetreuung. Des Weiteren gibt es auch Tagesmütter Bundesverbände oder Empfehlungen aus dem Bekannten- und Freundeskreis, die unter Umständen zu einem qualifizierten Kontakt verhelfen können. Haben Sie sich für die eine oder andere Tagesmutter entschieden, ist es ratsam, ein Termin mit der Tagesmutter zu vereinbaren und sich mit ihr, in den Räumlichkeiten, in der die Betreuung stattfinden soll, zu treffen. Machen Sie sich ein Bild davon, ob sich die Wohnung oder das Haus in einem kindgerechten Zustand befindet. Entscheidend dabei ist:
  • genügend Fläche zum Spielen und Toben
  • die Räume, in der sich die Kinder aufhalten, sollten hell, gut durchlüftet, freundlich und einladend gestaltet sein
  • Das Spielzeug sollte dem Alter entsprechen
  • Falls ein Garten vorhanden ist, sollte dieser mit Spielmöglichkeiten, wie mitunter einer Rutsche Schaukel oder Sandkasten, ausgestattet sein. Alternativ ist ein Spielplatz in der Nähe der Tagesbetreuung angebracht.
  • ein fester Ort, an dem das Kind oder die Gruppe von Kindern, gemeinsam mit der Tagesmutter, ihre Mahlzeiten zu sich nehmen können.

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In dem ersten Gespräch ist es an Wichtigkeit, neben Ihren erwähnten Wünschen und Vorstellungen des Betreuungsablaufes, Daten wie die Betreuungszeiten, Ansprüche auf Urlaub, einen Versicherungsschutz, eine Reglung im Krankheitsfall und ein Arbeitsentgelt zu besprechen. Diese sollten Sie gemeinsam mit der Tagesmutter vertraglich festhalten. Das zuständige Jungendamt bietet Ihnen in diesem Bereich auch seine Hilfe an. Schriftliche Vereinbarungen können im Streitfall meistens nützlich werden. Wissen Sie nicht, wie Sie einen solchen Vertrag aufsetzen sollen, können Sie sich Musterverträge beim Jugendamt oder einem Verband für Tagesmütter anfordern.

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Damit sich das Kind fast wie zu Hause fühlt

Damit sich das Kind bei seiner Tagesmutter rundum wohlfühlen kann, sollten Sie mit der Tagesbetreuung an einem Strang ziehen. Hierzu ist es bedeutend für Ihren Nachwuchs, das es gerade in dem Eingewöhnungszeitraum spürt, eine gewisse Zeit die Mama an seiner Seite zu haben. In dieser Zeit spielen Sie an dem neuen Betreuungsumfeld mit Ihrem Kind und geben Sie ihm zu spüren, dass Sie sich dort auch wohlfühlen. Diese Spielzeit kann nach und nach verkürzt werden. Ein weiterer wichtiger Punk ist, dass Sie sich in einer regelmäßigen Unterredung, mit der Tagesmutter über alle Dinge was das Kind betrifft, austauschen. Entscheidend sind dabei, die Entwicklung oder Problematiken des Kindes abzugleichen. Meistens ist es so, dass ein Kind merkt, wenn sich die Eltern mit der Tagesmutter einig sind und es wird sich dort fast wie zu Hause fühlen.

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Sollten Sie sich nun eine Tagesmutter auswählen, ist es ohne Zweifel keine der schlechtesten Varianten unter den vielen Möglichkeiten für das Betreuen von Kindern. Hierbei sind Sie beispielweise nicht so an feste Zeiten wie im Hort gebunden und auf die Betreuung Ihres Nachwuchses wird noch intensiver, durch die kleine Gruppe oder das einzeln betreuen, eingegangen.

Tipps und Hinweise

  • Erkundigen Sie sich bei dem zuständigen Jugendamt über eventuelle Zuschüsse für die Kosten der Betreuung.
  • Kinder gewöhnen sich meistens eher im Alter vor dem ersten Lebensjahr oder dann erst wieder nach dem zweiten Lebensjahr, bei einer Tagesbetreuung ein.
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