Die richtige Ernährung bei Reizdarm

Betroffenen kann mit der richtigen Ernährung bei Reizdarm geholfen werden. Daher kann es hilfreich sein, ein Ernährungstagebuch zu führen. Bei den meisten Patienten verschlimmern sich die Beschwerden durch den Genuss von Kaffee, Nikotin und Alkohol.

Auf ballaststoffreiche Ernährung bei Reizdarm achten

Eine Ernährung bei Reizdarm, die zuwenige Ballaststoffe enthält, wirkt sich besonders ungünstig aus und kann die Neigung zu Verstopfungen fördern. Da Ballaststoffe im Darm quellen, Wasser aufnehmen und es binden, sollten Sie ausreichend viel trinken, d.h. mindestens zwei Liter am Tag.

Zu den ballaststoffreichen Nahrungsmitteln zählen Getreideprodukte, rohe Früchte und bestimmte Gemüsesorten. Da diese Lebensmittel jedoch auch Blähungen verursachen können, sollten Sie testen, welche Zutaten sie vertragen. Zwiebeln, Bohnen, Hefe und Kohlgemüse, Nüsse und Steinobst werden von den meisten Patienten nicht gut vertragen.

Falsche Ernährung bei Reizdarm kann zu Durchfall führen

In bis zu einem Viertel aller Fälle litten Patienten zunächst unter einer Darminfektion mit Durchfällen, bevor sich die Reizdarm-Symptomathik entwickelte. Häufig wechseln sich Verstopfungen und Durchfälle ab. Der Stuhl wird beispielsweise in kleinen harten Kotklümpchen ausgeschieden oder ist von breiiger bis flüssiger Konsistenz, dem auch Schleim beigemengt sein kann.

Bei einigen Betroffenen bessern sich die Beschwerden nach der Stuhlentleerung. Bei Durchfall oder Verstopfung spielen unbekömmliche Nahrungsmittel und Unverträglichkeiten eine wichtige Rolle. Die meisten Reizdarmpatienten leiden unter einer Unverträglichkeit von Kohlenhydraten, am häufigsten kommen Milchzucker-oder Fruktoseunverträglichkeit vor. Auch andere Nahrungsbestandteile können die Symptome auslösen.

Ernährung bei Reizdarm: So wirds gemacht!

1

Schwer verdauliche Lebensmittel meiden

Es gibt eine Reihe von Lebensmitteln, die im Verdacht stehen, Reizdarm-Beschwerden auszulösen oder zu begünstigen. Dazu gehören fette und blähende Speisen, scharfe Gewürze, einige Obstsorten wie Bananen, Datteln, Rosinen und Weintrauben, Süßwaren und frische Weißmittelprodukte. Außerdem sollte man zu heiße oder kalte Speisen möglichst meiden.
2

Langsam essen und sorgfältig kauen

Bei hastigem Essen wird unnötig viel Luft heruntergeschluckt, was Blähungen verursachen kann.
3

Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt essen

Durch kleinere Portionen anstelle von wenigen großen wird die Verdauung entlastet.
4

Auf eine ballaststoffreiche Ernährung achten

Empfehlenswert ist es, Speisen (z.B. Müsli oder Joghurt) täglich mit 30 Gramm Weizenkleie (entspricht etwa drei Esslöffeln) anzureichern.

Weiterführende Links

http://www.darmgesundheits-check.de/

2 Meinungen

  1. Oft fehlen zur Verdauung die nötigen Milchsäure Bakterien in ausreichender Zahl. Hier ist es sehr hilfreich mit einer entsprechenden sehr gut verträglichen Nahrungsergänzung die Beschwerden zu lindern. http://www.orthobiovital.de/biogena—produkte-a-z/biogena-omni-lactis-10-caps.php

  2. Ich hatte jahrelang eine starke Latexenergie. Erst wenn man das hat, weiß man was heutzutage so alles aus Latex ist und das ist jede Menge…

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