Die Kunst des Kundenfangs

Marketing ist einfach. Im Grunde. Im Detail allerdings … schwierig. Deshalb hilft es auch absolut gar nichts, in irgendein Seminar zu gehen, wo irgendein Referent irgendwelche (All-)Gemeinheiten loswird, die allein schon deshalb falsch sind, weil sie immer stimmen.

Deshalb muss man genau das unternehmen, was schon die großen wahren Forscher und Entdecker unternahmen: Selbstversuche.

Ein Abend in einer Discothek (Club, Lounge, Ü30 oder wie auch immer der Name) kann da wahre Wunder wirken. Das ist der perfekte Markt in einer fast schon archaisch anmutenden Simplizität:

  • ein in sich geschlossenes System
  • Angebot
  • Nachfrage

Und trotzdem … Geht da was? Sind Sie in der Lage, Ihren USP zielgruppengerecht zu kommunizieren? Oder leben Sie im Irrglauben, Sie seien das Angebot? (Ein Irrglaube, dem zunehmend auch Männer anheimfallen.)

Oder gehören Sie zu denen, die sich nicht verkaufen oder anpreisen, die sich nur mit Freund/inn/en amüsieren, einen schönen Abend haben, „mal tanzen gehen" wollten? Ja? Echt? Wenn Sie sich unter der Woche genauso belügen, werden Sie mittelfristig nicht sonderlich erfolgreich sein.           

Ansonsten ist so ein Abend einfach klasse geeignet, sich die nächste CRM-Maßnahme bereits im Vorfeld genauer zu überlegen. Mal über Vorselektion, die Kriterien der Qualifizierung sowie Nachfassaktionen genauer nachzudenken und nicht einfach die Agentur mit nem Mailing (20 gr.) beauftragen, irgendwoher pseudoqualifizierte Massenadressen („nur IT-Leiter" o.Ä., als ob IT-Leiter in den üblichen Adressbrokern registriert wären) und dann die Werbung für den nicht eingetretenen Erfolg verantwortlich machen.

Aber natürlich kann man auch dem DJ die Schuld geben, wenn es mit dem Aufriss nicht geklappt hat…

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