Bei den am 17. September stattfindenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern haben die Wähler zwei Stimmen. Ganz wie bei der Bundestagswahl können Erst- und Zweitstimme abgegeben werden. Daher bemühen sich zahlreiche Direktkandidaten um die Erststimme des Wählers.
Anders Ralf Grabow von der FDP. Der will lieber die Zweitstimme des Wählers. Ganz im Sinne von "Die FDP bin ich" oder "Wer FDP wählt, wählt Grabow". Nun steht Herr Grabow nach eigenem Bekenntnis auch noch für das Soziale in der FDP. Wenn man mit der FDP-Zweitstimme Grabow wählt, dann wird die Stammwählerschaft wohl bals Reißaus nehmen und dei Partei mal wieder außen vor bleiben.
Übrigens steht Grabow auf Listenplatz vier. Bei den derzeitigen knappen Prozentzahlen, wäre er wohl nicht im Landtag.
Danke für die Hinweise an Stefan.
