Die Dinge des Lebens

Die Blende geht auf und die Sonne auch. Die heißt in diesem Fall Romy Schneider. Oh Gott, Romy Schneider! Ein Medium! Selten so eine Ausstrahlung auf der Leinwand gesehen. Was muss sie im echten Leben mit ihrer Umgebung angestellt haben. Sie kann nur alles im Zeitraffer zum blühen oder verglühen gebracht haben. Jetzt kann ich wieder drei Wochen mit keiner realen Frau was anfangen. Sie hat mich einfach versaut. Ich sollte mir keine Filme mit ihr anschauen.

Kurz danach kommt Michel Piccoli. Das ist ungefähr das Gleiche in maskulin. Ich werde zwar nicht von ihm Träumen, bin nun mal ne Hete, aber er lässt einen nicht kalt, das steht fest. Männlichkeit gepaart mit Intelligenz, Charme, Witz und Eleganz. Was will ein Mann
bzw. eine Frau mehr.

Ach ja, der Film. Michel Picolli ist zwischen seiner Vergangenheit (Familie) und Zukunft (Romy Schneider) hin und her gerissen. Er kann sich für keinen der beiden Lebensentwürfe entscheiden. Dann tut er es, aber das Schicksal funkt ihm dazwischen. Als Zuschauer weiß man das schon am Anfang des Films. Was der Sache nur dienlich ist. Am Ende stellt man sich die Frage, ob das Schicksal auch zugeschlagen hätte, wenn er sich früher entschieden hätte. Fragen des Lebens halt.

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