Der Wahl-O-Mat startet

Bundestagswahl 2017

Mit dem Wahl-O-Mat können User per Mausklick testen, welche Partei am ehesten ihren Einstellungen entspricht. Auch zur Bundestagswahl am 24. September gibt die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) das Tool wieder allen interessierten Nutzern an die Hand. Ab dem 30. August um 11.30 Uhr können sie mit dem Wahl-O-Mat prüfen, wo sie am besten ihr Kreuz auf den Wahlzetteln machen sollten.

Das Tool dürfte für einige Wahlberechtigte wie gerufen kommen. Denn so unentschlossen wie zu dieser Bundestagswahl waren die Deutschen selten. Erst 54 Prozent wissen, für welche Partei sie stimmen wollen. Das ergab eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

Bereits 48 Millionen Mal genutzt

Das Tool der Bundeszentrale für politische Bildung gibt Orientierung im Dschungel der Wahlprogramme und kam bereits mehrfach zum Einsatz. Bereits 48 Millionen Mal soll es seit seinem Start im Jahre 2002 nach Angaben der bpb schon genutzt worden sein.

Nutzer bekommen beim Wahl-O-Mat 38 Thesen präsentiert, zu denen die Parteien in ihren Programmen Stellung beziehen. Mit jedem Klick auf „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ kristallisiert sich so eine Tendenz heraus. Kurz vor Abschluss muss der User noch seine Antworten gewichten und kann so Themen bestimmen, die ihm besonders am Herzen liegen. Am Ende erfährt er, welche Partei am ehesten seinen Auffassungen entspricht und warum.

Alternativen zum Wahl-O-Mat

Der Wahl-O-Mat kann also Orientierung geben, wo das Kreuz zur Bundestagswahl am 24. September am besten hinkommt. Doch es gibt auch Alternativen. Eine Auswahl:

  • Wahl Swiper: Hier beantwortet der Nutzer 30 Fragen zu seiner politischen Meinung und Einstellung. Die App funktioniert dabei wie die Single-App Tinder.
  • Wahl Navi 2017: RTL bietet dieses Konkurrenzprodukt zum Wahl-O-Mat an. Grundlage der Wahlempfehlung ist ein Fragebogen mit 30 Fragen. Anders als beim Wahl-O-Mat werden auch persönliche Meinungen über Politiker mit abgefragt.
  • deinwahl.de: Hier stimmt der User über Partei-Entscheidungen aus der vergangenen Legislaturperiode ab. Ob Ehe für alle oder Pkw-Maut – Nutzer können bei jedem Thema nachsehen, wie die Parteien sich zum Thema positioniert hatten.

Foto: Pixabay, bundestagswahl-2680456_1920

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