Der Hafenumbau von Venedig: Untergang der Stadt?

Sieht die Stadt der Liebe ihrem Untergang entgegen? Der Umbau des Hafens von Venedig verursacht die unterschiedlichsten Diskussionen. Umweltschützer warnen vor Hochwasser und der dadurch entstehenden Belastungen für die bereits maroden Gebäude. Die Befürworter des Hafenumbaus sagen, die Stadt muss attraktiver und zugänglicher für Touristen werden.

Ist der historische Hafen von Venedig in Gefahr?

Doch wer hat nun Recht? Die Frage steht im Raum und ist bisher noch nicht gelöst. Die Gegner sagen, der Untergang der Stadt wird durch den Umbau beschleunigt. Da Venedig in den letzten 100 Jahren um 23 Zentimeter gesunken ist, besteht die Angst zu Recht. Alle Beteiligten möchten diese wunderbare Stadt nicht dem Untergang preisgeben.

Was ist geplant?

Laut Plänen der Hafenbehörde soll der Hafen von Venedig schnell umgebaut werden. Die Fahrrinnen sollen vertieft werden, damit größere Schiffe Zugang zum Hafen von Venedig haben. Vorgesehen ist, dass 400 Meter lange Schiffe in den Hafen einlaufen können. Natürlich möchte Venedig nicht den Anschluss an andere Häfen verlieren. Der Plan ist, die Stadt für den Tourismus und Frachtverkehr zu öffnen.

Aber dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Auf der einen Seite steht die Frage, ob man dies überhaupt möchte und ob die Stadt noch mehr für den Tourismus und Frachtverkehr erschlossen werden soll. Durch das Ausschachten der tiefen Fahrrinnen wird das Wasser steigen. Die Befürworter des Hafenumbaus wollen hochfahrende Barrieren errichten, die die Wassermassen fernhalten sollen. Aber durch den starken Sog werden Sandbänke abgetragen, die sich sonst vor der Lagune stauen.

So unterschiedlich die Meinungen auch sind, irgendwann wird eine Entscheidung getroffen, Pro oder Contra. Der Hafen von Venedig muss auf jeden Fall erhalten und geschützt werden. Lohnen sich die 260 Millionen Euro für den Hafenumbau überhaupt, oder werden sie im wahrsten Sinne des Wortes in den Sand gesetzt?

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