Der Frühling naht – Zeit für den Gemüsegarten

Ein Gemüsebeet kann man als Hochbeet, bei kleinen Gärten als Hügelbeet anlegen oder aber als normales Beet innerhalb des Gartens. Man kann schon im Winter planen welche Gemüsesorten man anpflanzen will, wenn man die ganze Wachstumsperiode hindurch ernten will. Auch der Boden profitiert davon, wenn man verschiedene Gemüse innerhalb einer Saison anbaut. Weitere Informationen zu Gemüse bei Huettenhilfe.de

Lage des Gemüsegartens und Bodenbeschaffenheit

Ein Gemüsegarten sollte immer sonnig sein, aber windstill, auch zugige Ecken eignen sich nur schlecht für den Gemüseanbau. Der Boden für das Beet sollte unbedingt nährstoffreich und gut durchlässig sein. Staunässe kann schon dem Saatgut zum Verhängnis werden, wenn man es nicht vorher anzieht.

Wegen des Jätens empfiehlt es sich das Beet durch kleine Trampelpfade aufzuteilen. Man kommt beim Ernten und Jäten viel einfach an die nötige Stelle, außerdem schafft man so auch eine bessere Sonneneinstrahlung. Die Pflanzen sollten möglichst im gleichen Abstand in Reihen stehen und sich gegenseitig nicht in ihrer Lichtaufnahme behindern.

Aussaat und Pflanzung

Manche Pflanzen müssen nur zur richtigen Zeit ausgesät, andere aber vorkultiviert werden.  Gemüse wie Kohl, Melonen und Gurken, Wurzelgemüse wie Möhren oder aber Hülsenfrüchte, müssen in der Regel nur zur rechten Zeit gesät werden. Für einige Samen empfiehlt sich ein Saatroller, damit sie in einem möglichst gleichen Abstand gesät werden können. In der Regel ist es aber nicht schlimm, wenn die Samen zunächst dicht beieinanderstehen, man kann sie meist noch etwas später separieren.

Tomaten, Paprika und sollten vorgezogen werden. Dies kann man entweder in einem kleinen Gewächshaus oder im Wintergarten tun. Dennoch sollten sie relativ früh, zwischen April und Mitte Mai, in das jeweilige Beet eingebracht werden um ihr optimales Wachstum zu garantieren.
Düngen ist beim richtigen Boden nicht nötig.

Wenn der Boden optimal mit Nährstoffen versorgt ist, erübrigt sich die zusätzliche Gabe von Düngemitteln. Sollte das Beet nicht ausreichend versorgt sein, gibt es verschiedene Dünger, die den Boden mit Phosphor, Stickstoff oder Kalium anreichern. Dabei sollte die Zusammensetzung immer dem Bedarf der Pflanzen angepasst werden. Einige Gemüsesorten benötigen einen höheren stickstoffgehalt, andere wiederum bevorzugen kaliumhaltige Dünger.

Man sollte darauf achten den Boden in einem solchen Fall mit einem Langzeitdünger anzureichern. Informationen darüber findet man meist an der Düngeanleitung auf den Saatpäckchen oder aber auf dem Dünger selbst. Fachkundige Anleitung bekommt man in der Regel auch in jeder guten Gärtnerei oder den Gartenabteilungen der Baumärkte.

Schädlinge richtig bekämpfen

Besonders Gemüsebeete möchte man vor dem Eindringen von Schädlingen schützen. Die Angriffe von Nagern und beispielsweise Wild, die sich an den frischen Salaten gütlich tun, kann durch die Anbringung von Netzen und Zäunen unterbunden werden.

Nacktschnecken oder Raupen sollte man in der Nacht abtragen, leider kommen sie aber meist wieder wenn man sie nur irgendwo aussetzt.

Man sollte generell bei Pflanzen darauf achten keine chemischen Herbizide oder Pestizide anzuwenden, da sich Rückstände davon in der Ernte und weiter im Boden ablagern können, Nützlinge werden ebenfalls davon abgetötet.

So steht der eigenen Ernte aus dem Gemüsebeet nichts mehr im Wege.

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