Demographischer Wandel in Deutschland: Der Gipfel zur Gesellschaftsstruktur

Unter dem Motto „Jedes Alter zählt“ lud die Bundesregierung am 4. Okober 2012 zu ihrem ersten Demographiegipfel ein. Es sollte darin die zukünftige Demographiestrategie der Bundesregierung besprochen werden, weil die Bevölkerung immer älter wird und die Geburtenrate stetig sinkt. Die Zukunft der staatlichen Rente scheint damit mehr als unsicher. Was die schlauen Köpfe aus der Politik, der Wissenschaft und der Wirtschaft dabei so alles für Lösungsansätze gefunden haben und was nach wie vor nicht geklärt werden konnte in Sachen demographischer Wandel, hier erfahren Sie es!

Zentrale Themen auf dem Demographie-Gipfel:

Das zentrale Thema dieses Gipfels der klugen Köpfe verschiedenster Fachgebiete wurde von den alarmierenden Prognosen der letzten Zeit über die vergreisende Gesellschaft ohne Kinderzuwachs auf den Plan gerufen. Laut Forschungen soll es bis zum Jahre 2060 etwa 17 Millionen Einwohner in Deutschland weniger geben und bereits jeder Dritte älter als 65 Jahre sein. Das bürgt natürlich einige Gefahr in sich und vor allem die Frage, was kann man dagegen aktiv tun.

Die Ansätze der Bundesregierung zur Gesellschaftsstruktur

Wenn es nur noch Rentner gibt und die prozentualen Erwerbstätigenzahlen zur Sicherung der Rente zurückgehen, dann haben wir ein Problem. Ein großes Problem, was uns spätestens im Jahr 2060 einholen wird. Das ist auch der Anlass für den Gipfel zur Gesellschaftsstruktur! Damit der einstige Generationspakt der Altersrente noch immer in die schnelllebige und die globalisierte Welt von heute hineinpasst, muss grundlegend umgedacht werden. Die Bundesregierung stützt sich im Großen und Ganzen auf drei Angriffspunkte zur Entschärfung dieser Lage: Zum einen soll laut der Bundeskanzlerin eine Verbesserung der Integration der hier lebenden Migranten stattfinden, damit diese als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft auch auf dem Arbeitsmarkt eine größere Rolle spielen. Auf diesem Sektor schlummert viel Potenzial. Als zweiten Aspekt, den es erheblich zu stärken gilt, ist die Position der Frau auf dem Arbeitsmarkt einzuschätzen. Die Lebensentwürfe der modernen und selbstbewussten Frau, Familie und Karriere unter einen Hut zu bekommen, soll aktiv gefördert und noch mehr unterstützt werden. Zu guter Letzt muss Deutschland sich auch auf die Zuwanderung von potenziellen ausländischen Fachkräften auf den Arbeitsmarkt einstellen. Deutschland muss im Zuge dessen attraktiver für ausländische Spezialisten werden und Anreize schaffen, in Deutschland arbeiten zu wollen.

Die Aufgabe der Arbeitsgruppen zur Gesellschaftsstruktur

Zur Erarbeitung der bestmöglichen Vorgehensweise im Kampfe dieses drastischen demographischen Wandel wurden insgesamt neun Arbeitgruppen ins Leben gerufen. Diese Gruppen sind dabei bunt gemischt und bestehen aus Bundesministern, Landesvertretern, Wirtschaftsvertretern und Vertretern aus der Wissenschaft sowie aus normalen Bürgern. Ihre Aufgabe ist klar definiert: Lösungsvorschläge aus dieser Misere zu ermitteln. Dazu haben sie in den kommenden Monaten ausgiebig Zeit, die nächste Gipfel-Konferenz wird immerhin erst im Mai 2013 stattfinden. Dort werden dann die Ergebnisse zusammengetragen und die Strategie der Bundesregierung weiterentwickelt.

Man kann dann nur hoffen, dass bei dieser Arbeitsgruppe nicht nur auf den Demographischen Wandel eingegangen wird sondern zudem auch der drohende Wohnungsmangel berücksichtigt wird, denn das eine bedingt leider das andere. Immer mehr Menschen ziehen von ländlichen Regionen in GRoßstädte, so dass befürchtet wird, dass ab 2017  ca. 400.000 Wohnungen fehlen.

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