Das ?Who is who? der Atommächte

Alles in allem nehmen Atomwaffen eher ab, das ist die
erfreuliche Botschaft der Atomic Scientists.
 
Die nicht ganz so gute, für etwas nervösere Zeitgenossen
vielleicht sogar erschreckende Botschaft: es gibt noch weit mehr als 26.000
Nuklearwaffen auf dem Globus. Noch erschreckender: rund 16.000 davon befinden
sich derzeit in Russland. Zwar sähe man es im Kreml gerne, wenn man eine
Obergrenze von 1.500 vereinbaren könnte, dies wiederum möchte Washington nicht,
denn jenseits des Atlantiks sitzt man auf über 10.000 Bomben/Sprengköpfen. Und
was man hat, das hat man.
 
Erstaunlich das China nur rund 200 nukleare Sprengköpfe
besitzt und nach Einschätzung der Atomic Scientists auch nicht plant, dieses
Arsenal wesentlich auszuweiten. So bleiben die beiden Großen, die USA und
Russland, unter sich. Die anderen Nuklearmächte (Indien, Pakistan, Frankreich,
GB, Israel und wie gesagt auch China) spielen untergeordnete Rollen.
 
Es scheint, es hat sich ein neues (altes) Gleichgewicht
herausgebildet, das im Moment niemand so wirklich ernsthaft ins wanken bringen
möchte.

5 Meinungen

  1. Nach Ansicht von Rudolf Seiters, Ineneminister a.D., Sind Kleinwaffen die eigentlichen Massenvernichtungswaffen der vergangenen Jahrzehnte. Daher startete heute auch eine UN-Konferenz zur Klein- und LeichtwaffenproblematikUN-Konferenz zur Klein- und Leichtwaffenproblematik Ich frage mich nur, wie man die Kleinwaffen eindämmen will, wenn man noch nciht einmal wirksam die Nonproliferation von Atomwaffen verhindern kann. Die bekommt man in Angola ja nicht für gegen ein Huhn getauscht.

  2. Nach Ansicht von Rudolf Seiters, Innenminister a.D., sind Kleinwaffen die eigentlichen Massenvernichtungswaffen der vergangenen Jahrzehnte. Daher startete heute auch eine UN-Konferenz zur Klein- und Leichtwaffenproblematik. Ich frage mich nur, wie man die Kleinwaffen eindämmen will, wenn man noch nciht einmal wirksam die Nonproliferation von Atomwaffen verhindern kann. Die bekommt man in Angola ja nicht gegen ein Huhn getauscht.

  3. Südafrika zählt wohl auch zum Nuke-Club…Bei den Kleinwaffen sind die Landminen eine übele Plage. Leider ist Deutschland ein Großexporteur dieser Terrorwaffen, wäre mal Zeit das Geschäft der hiesigen Hersteller zu unterbinden. Jetzt bitte keine „Arbeitsplatzargumente“….

  4. Meines Wissens hat RSA sein Atomwaffenprogramm nach dem Ende der Apartheid aufgegeben und ist weder im Besitz von Nuklearwaffen, noch strebt es (derzeit) nach selbigen.Wer von unseren heimischen Unternehmen produziert denn Landminen? Und gibts da nicht eine Kovention gegen selbige? Und warum machen wir da nicht mit? Bitte um Aufklärung!

  5. Danke für deine Nachfrage Martin, wer etwas recherchiert ist doch klar im Vorteil. das habe ich jetzt auch mal getan….Tatsächlich werden in Deutschland, gemäß der der Ottawa Konvention, keine Antipersonenminen mehr hergestellt. Seerwohl aber Antifahrzeug Minen. Diese Waffen sind mit einer sogenannten Aufhebesperre versehen, was in der Konsequenz auf das Gleiche hinausläuft. Die Aufhebesperre der von der Firma Dynamit Nobel produzierten AT-2 Mine ist in ihrer Funktionalität durchaus mit eine Antipersonenmine zu vergleichen. Eine derart funktionierende Mine ist durch den Ottawa-Vertrag verboten, denn sie ermöglicht eine (unbeabsichtigte) Auslösung durch eine Person. …. Soweit der Stand von 2004, was sich seit dem noch getan hat weiß ich nicht, es ist aber sicher gut immer am gründlichsten vor der eigenen Tür zu kehren. Zum Thema Atomwaffen in Südafrika: Meine Behauptung war doch etwas vorschnell, sorry! Kurz vor dem Ende der Apartheid zerstörte Südafrika seine sechs Atomwaffen, um dem Atomwaffensperrvertrag 1991 beizutreten . Bravo! Grüße Alexander

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