Das Lenovo U300 – Ultrabook im Aluminiumgehäuse

Eines der ganz großen Mobile Computing Themen auf der IfA waren die Ultrabooks. Sie entsprechen den Ultra-Thin Notebooks, sind aber noch viel dünner und beherbergen die modernen Sandy-Bridge Prozessoren von Intel.

Das Lenovo U300 aus der IdeaPad-Reihe ist von den vorgestellten Geräten eines der heißesten Kandidaten. So macht man scheinbar alles richtig, wäre da nicht eine klitzekleine Änderung in der Tastatur.

Lenovo U300 mit Aluminium-Unibody-Gehäuse

Scheint als wäre auch Lenovo auf den Geschmack des Kopierens gekommen und verpasst seinem Lenovo U300 ein Unibody-Aluminiumgehäuse, wie wir es sonst nur von den Apple MacBooks kennen. Bei den Lüftern verzichtet das Geräte ebenfalls auf übermäßig viele Ausgänge und kühlt über die Tastatur. Der einzige Lüfterausgang befindet sich auf der linken Seite, hinter dem USB-Anschluss. Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es den Audioanschluss, Power-Knopf, einen zweiten USB-Anschluss (USB 3.0) und einen HDMI-Ausgang. Klingt nicht viel, ist im Vergleich zum MacBook Air aber mehr als genug.

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Angetrieben wird das Lenovo U300 von einen Intel Core i7 Prozessor und einer SSD-Festplatte mit 256 MB Speicherplatz. Hinzu kommen 4 GB Arbeitsspeicher verpackt auf einer Bauhöhe von 2 Zentimetern. Das ist nur 3 Millimeter dicker als ein MacBook Air. Als Gründe wäre die SSD-Festplatte denkbar, die eine ganz normale Notebook-Festplatte ist und nicht wie beim MBA aufgelötet ist. Leider gibt es kein 3G-Modul für direkten Internetzugang, es muss WLAN und Bluetooth ausreichen.

Die Tastatur als Schwachstelle

reden wir über Lenovo, reden wir über eine der besten Tastaturen auf dem Markt, nur irgendwer hat es in der Designabteilung geschafft, das beste Kaufargument von Lenovo zum Nicht-Kauf zu entstellen. Wie beim Asus Tastaturlayout, wird auch im Lenovo Ultrabook die rechte Shift-Taste den Pfeiltasten weichen müssen und sehr viel kleiner ausfallen. Im Ergebnis springt der Finger auch nach geübten Umgang gerne mal auf die Pfeil-Nach-Oben-Taste und produziert unliebsame Fehler bei längeren Texteingaben. Bei der Qualität darf aufgeatmet werden, denn die ist einwandfrei, was man auch von einen 1000 Euro Ultrabook erwarten darf.

Das 13,3 Zoll Display löst erschreckend niedrig auf. Gerade mal 1366 x 768 Pixel sind nicht viel mehr als der Standard der Billig-Notebooks. 1440 x 900 Bildpunkte wären das ideale Minimum gewesen, allerdings kann man dies Lenovo nicht sonderlich negativ ankreiden, da die Konkurrenz ebenfalls solch schlechte Auflösungen in seinen Displays verbaut. das U300 dürfte das derzeit günstigste Ultrabook werden und mit dessen Trackpad aus Glas und dem rundum gelungenen Design wird es wohl der erste Sieger beim Rennen um die Ultrabook-Krone sein.

2 Meinungen

  1. Angetrieben wird das Lenovo U300 von einen Intel Core i7 Prozessor und einer SSD-Festplatte mit 256 MB Speicherplatz. Es sind dann wohl doch eher 256 GB – oder nicht? 😉

  2. Das die Auflösung so schlecht ist, ist im 21. Jahrhundert einfach peinlich. Als Lenovo noch IBM war, gab es Full-HD Auflösungen, und das vor zig Jahren. Da ist es mir auch egal, dass es die anderen auch so schlecht machen, tolle Innovation! Ich finde die neue U-Serie einfach nur hammergeil, leider aber nur optisch. Technisch ist heute mehr möglich. Mehr Auflösung, mehr RAM, beleuchtete Tastatur.

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