Das Fantasyspiel Dawn of Fantasy mit ökonomischen Aspekten

MMORPG, MMOFPS und jetzt MMORTS. Wo bleibt das MMOABC? Diese Abkürzungen mit PR-Charakter sind nicht nur verwirrend, sie werden auch noch schamlos ausgenutzt, um Spieler zu Spielen zu locken, die mit MMOs nichts gemeinsam haben. Massive Multiplayer Online ist in der Tat ein Spielermagnet, ist das Spiel dann auch noch gelungen, wird es zum Kassenschlager. MMOs versprechen nämlich nicht viel weniger als soziale Kontakte innerhalb eines Spiels durch viele Spieler und das gemeinsame Erleben von Geschichten. Der Mensch ist ein Rudeltier und will mit anderen seine Erlebnisse teilen, wenn dann ein Spiel verspricht, dass ganz viele Spieler gleichzeitig dieses Erlebnis live teilen, social humans sharen anstatt zu teilen, so zieht es die Blicke auf sich. Beim vorgestellten Spiel kippt die Waage in die falsche Richtung, schon kurz nach Start des Spiels.

Dawn of Fantasy von fantasielosen Entwicklern

Einst war Frieden im Land Mythador. Eine schienbar langweilig zusammengesetzte Kombination der Wörter „myth“ (Mythos) und „adore“ (anbeten). Ein Land in dem wir den Mythos Frieden anbeten? Wie auch immer, es steht mal wieder ein Krieg an. Mythador droht der Einmarsch. Nur von wem eigentlich? Ach die Orks, Elfen und Menschen sind sich uneins und wollen sich kurz nach der Zerstörung von Mythador und den immer noch andauernden Wiederaufbau die nächste Schlacht liefern. Das spart den Entwicklern mit größeren Gebäuden und Settings arbeiten zu müssen. So gibt es viel Wald mit gelegentlicher Baumhütte. Der Wegfall von selbsterklärten Abfall wird zum Reinfall. Dawn of Fantasy erklärt sich dem MMORTS (Massive Multiplayer Online Real Time Strategy) Genre zugehörig, was nichts anderes heißt, dass alles was passiert, in Echtzeit geschieht. Demnach ist auch das MMORPG World of Warcraft solch ein MMORTS. Und dann ist da noch diese tolle Aussage, die im originalen Zitat lautet:

„With a rare combination of the RTS and RPG genres in its persistent MMO environment, this is definitely not your average RTS.“

[youtube fiOHyNS8Elw]

Also doch ein WoW Klon! Der letzte Teil des Satzes will zudem nicht geglaubt werden. Dies soll nicht diese Art von RTS sein, die man als Spieler normalerweise erwartet? Aber was dann? Zum Glück gibt es eine Übersicht der Features.

Ökonomie und ständige Bewegung als Kaufargument

Anders als bei anderen MMOs, setzt Dawn of Fantasy auf eine fortschreitende Infrastruktur. Kein Stillstand, um jeden Preis. Auch bekommt jede Rasse ihr eigenes Wirtschaftssystem zugesprochen, wer sich also für eine Rasse entscheidet, der schaut nicht auf Klassenstärken oder Art der Kampfmethoden, sondern wie die Rasse wirtschaftet. Klingt nach dem idealen Spiel für gelangweilte Wirtschaftsbosse und Steuerprüfer. Das reicht dennoch nicht, um die Anschaffung eines völlig neuen Spiels zu rechtfertigen.

Die Entwickler der Reverie World Studios bieten verschieden Spielmodi. Das Königreich von Mythador ist frei begehbar, wer von den Missionen und der Handlung schnell gelangweilt ist, der möchte sich vielleicht im Kingdom Wars Modus versuchen und sein Königreich gegen andere vereidigen bzw. erobern. Im Skirmish Modus werden schnelle Spiele mit kleineren Einheiten absolviert. Angriff oder Verteidigung sind auch hier die beiden Alternativen. Gespielt werden kann mit oder gegen menschliche Gegner aber auch gegen den Computer. Dank eingebautem Szenario Editor lässt sich sogar selbst eine Schlacht zusammenbasteln. Reverie wird von 505 Games unterstützt. Ein Publisher für Videospiele in den USA.

Das Spiel ist in der Beta-Phase und wer sich Dawn of Fantasy selber antun möchte, weil sämtliche Flüge nach Guantánamo Bay ausgebucht sind, der kann sich noch bis einschließlich heute auf der offiziellen Webseite für die Beta-Phase registrieren.

Keine Meinungen

  1. Es gibt doch nichts schöneres, als sein Baby beim Lernen und Verstehen zu zusehen. Toller Tip, das probieren wir dieses Wochenende gleich mal aus. 😉

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