Das Dell Latitude ST Tablet mit Digitizer und Windows 7

Hinter dem Dell Latitude ST versteckt sich ein Windows 7 Tablet mit Intel Atom Plattform. Eine allzu große Zielgruppe wird sich Dell nicht ausgemalt haben, sind doch Windows 7 Tablets seit Apples iOS und Googles Android eher verpönt. Schaut man auf den Online-Shop des Herstellers, findet man es auch nur im Business-Bereich.

Das Dell Latitude ST als ein teures Stück Technik

Grund für das nicht ganz so billige Tablet ist der Prozessor von Intel. Der Oak Trail Single Core Prozessor liefert 1,5 GHz Leistung und benötigt keinen zusätzlichen Lüfter am Gerät, da die Wärmeabgabe der aktuellsten Atom-Generation so gering ist, dass solch ein Tablet kaum merklich warm wird. Spitzenwerte sind die Leistungsangaben nicht, wenn man auf die Dual-Core und anstehenden Quad-Core Prozessoren für kommende ARM-Tablet-Generation blickt. Dafür läuft das x86-kompatible Tablet mit dem Windows 7 Betriebssystem und ist für Business-Anwender optimiert. Unterstrichen wird dies durch den Digitizer, der dem Gerät beiliegt und eine Stifteingabe ermöglicht.

Hohe Auflösung, niedrige Akkulaufzeit

Mit 1280×800 Pixel löst das Display auf, welches auf 10,1 Zoll bemessen ist. Auf einer der beiden schmaleren Seiten befinden sich sämtliche Anschlüsse, die neben Audioanschluss, auch USB und Mini-HDMI bieten. Ein SD-Kartenleser ist ebenfalls mit dabei. Auf der gleichen Seite befindet sich auch der Ein- und Ausschalter des Gerätes. Etwas klein und nicht ganz so leicht zu erreichen, da er tief in das Gehäuse eingelassen wurde. Was bei aktiver Benutzung vor einem unfreiwilligen Ausschalten schützt, kann aber bei gezielter Benutzung zur Fummelei werden.

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Speicherplatz für das Dell Latitude ST gibt es von 64 GB hoch auf 128 GB gepackt in einer SSD-Festplatte. WLAN gibt es serienmäßig, 3G-Modul gegen Aufpreis. Der Einstieg geht bei 639 Euro (ohne Mehrwertsteuer) los und kratzt beim High-End-Modell schnell mal an der 1000 Euro Marke. Für Firmen und eingespielte Windows 7 Betriebssysteme interessant, für uns normale Nutzer dann wohl doch eher zu teuer und unpraktisch.

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