Coachingfrage: Was können Sie tun, um Ihr Problem zu vergrößern?

Ob Sie einen Konflikt mit einem Kollegen, Stress mit der Gattin oder Ärger mit den Eltern haben oder ob Sie beim Chef in Ungnade gefallen sind: Was müssten Sie tun (oder lassen), um das Problem (oder Problemchen) so richtig zum Kochen zu bringen?

Denken Sie die Alternativen durch und schreiben sie am besten auf.
Genießen Sie die Vorstellung Ihres absoluten Horrorszenarios für einen Moment.
 
Und dann tun Sie das Gegenteil.
 
 

Keine Meinungen

  1. Begriffe wie „Entschlackung“, „Schlacken“, „Entschlackungskuren“ etc. werden inflationär gebraucht. Fragt man genau nach, was damit präzis gemeint ist, kommt kaum je eine klare Antwort. Meiner Ansicht nach sollten solch difuse Ausdrücke vermieden werden. Entschlackungskuren enthalten meist Abführpflanzen. Das ist total unsinnig und wenn damit noch eine Gewichtsabnahme versprochen wird, ist es eine Täuschung der Konsumenten und Konsumentinnen. Dass Schweiss ganz unterschiedlich riechen kann, heisst noch lange nicht, dass hier Stoffe ausgeschieden werden, die den Weg über die Haut als Ausscheidungsweg brauchen.Unser Organismus ist in der Regel sehr kompetent darin, Stoffwechselprodukte auszuscheiden. Harnsäure-Ablagerungen bei Gicht könnte man allenfalls als Schlacken bezeichnen. Das sind aber spezielle und eher seltene Situationen. Die AnhängerInnen von „Schlacken-Theorien“ wollen uns aber einreden, dass der grösste Teil der Bevölkerung verschlackt ist…und darum Behandlung braucht. Das ist eine Form der Medikalisierung. Gesunde Menschen werden durch solche Theorien als potentiell krank und behandlungsbedürftig definiert.Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie am „Seminar für Integrative Phytotherapie“ in Winterthur.

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