Chrom in der Nahrung: alles was Sie über diesen Mineralstoff wissen sollten

Chrom ist nicht nur ein chemisches Element und ein Metall mit vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten, sondern auch ein Spurenelement in der menschlichen Ernährung. Das bedeutet, man benötigt nur sehr geringe Mengen täglich in der Nahrung. Seine Wirkung für den menschlichen Organismus ist dennoch nicht zu unterschätzen. Vor allem für Diabetiker ist es von besonderer Bedeutung.

Chrom: Alles Wissenswerte!

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Das natürliche Vorkommen

Der Mineralstoff ist vor allem in folgenden Lebensmitteln enthalten: Leber, Kartoffeln, Nüsse, verschiedenen Gemüsesorten, in Vollkornprodukten, Obst, Honig und Hefe.

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Die empfohlene tägliche Dosis

Der tägliche Bedarf liegt bei 30 bis 100 µg (Mikrogramm).

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Was bewirkt Chrom?

Das Spurenelement ist vor allem bedeutsam für den Kohlenhydratstoffwechsel, den Fettsäureabbau, sowie die Reaktion von Insulin mit Rezeptoren an den Zelloberflächen.

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Was sind mögliche Mangelerscheinungen?

  1. Bei normaler Ernährung ist es relativ schwer, einen Chrom-Mangel zu erleiden. Durch eine Störung des Zuckerstoffwechsels kann Chrommangel ähnliche Symptome hervorbringen wie Diabetes. Umstritten ist unter Wissenschaftlern, ob man erhöhte Blutfettsäurespiegel und Herzerkrankungen zum Teil auf einen Chrommangel zurückführen könnte.
  2. Liegt tatsächlich ein Chrommangel (z.B. durch extreme Mangelernährung oder Ernährungsstörungen) vor, kann dies zu folgenden Symptomen führen: Konzentrationsstörungen, Lernschwierigkeiten, Nervosität, Gereiztheit, im Extremfall auch Depressionen. Körperliche Symptome können Gewichtsverlust, Muskelschwäche häufigeres Wasserlassen, Trübung von Augenlinsen und Hornhaut sowie Juckreiz sein.
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Folgen einer Überdosierung

  1. Das in Lebensmitteln vorhandene Chrom ist nicht giftig und sorgt auch bei gelegentlichen höheren Dosen nicht für negative Begleiterscheinungen.
  2. 6-wertiges Chrom dagegen kann zu Vergiftungen führen und ist krebserregend. Es ist jedoch nicht natürlich in der Nahrung vorhanden, sondern wird in einigen Industriebranchen eingesetzt.
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Wer hat einen erhöhten Bedarf ?

Ältere Menschen, Diabetiker, Menschen mit hohem Cholesterinspiegel können täglich bis zu 200 Mikrogramm einnehmen, dies ist auch empfehlenswert bei reichlichem Verzehr von raffiniertem Zucker.

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