Christian Ahlmann startete nach zahlreichen Erfolgen als Junior neben Ludger Beermann im Audi-Quattro-Team 2004 in der Riders Tour.
Christian Ahlmann – Dopingverdacht bei den Olympischen Spielen 2008
2008 wurde Christian Ahlmann bei den Olympischen Spielen wegen Dopingverdachts seines Wallchs Cöster disqualifiziert. Bei einer Medikationskontrolle wurde Capsaicin nachgewiesen, das je nach Anwendungsbereich als unerlaubte Medikation bzw. Doping eingestuft wird.
Bei Christian Ahlmann musste der Tatbestand untersucht werden, ob es sich um die unerlaubte Anwendung an den Beinen des Pferdes, als schmerzverursachende Substanz, handelte. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) sperrte Ahlmann für acht Monate. Im Juli 2009 reichte der Springreiter gegen das Urteil Klage beim Schweizer Bundesgericht ein, da er durch die Sperre von den Olympischen Spielen 2009 ausgeschlossen wäre.
Deutscher Springreiter und Pferdewirt wieder vorn dabei
Das Urteil des Schweizer Bundesgerichts über die Sperre von Christian Ahlmann steht noch aus. Doch der Autoliebhaber konnte den Fall von Platz 9 (August 2008) der Weltrangliste auf Platz 189 (August 2009) stoppen. Wenn in wenigen Tagen die Weltrangliste veröffentlicht wird, dürfte der dreimalige Europameister wieder unter den Top 50 zu finden sein.
Den letzten Erfolg des Jahres 2009 feierte Christian Ahlmann beim Internationalen Springturnier im spanischen La Coruña. Der Reitsportler aus Marl wurde mit Taloubet Z Dritter und absolvierte eine fehlerfreie Runde im Stechen in 35,17 Sekunden. Den Sieg holte sich des mit 80.000 Euro dotierten Wettkampfes der Franzose Roger-Ives Bost mit einer Rundenzeit von 34,77 Sekunden.
