Canon EOS-1D X: Unglaubliche 51.200 ISO und zweifacher Bildprozessor

Noch ist die neueste Canon Vollbild-Kamera nicht offiziell, doch was aus Japan bereits bekannt ist, dürfte so manchen Fotografen ein freudiges Lächeln bereiten. Als EOS-1D Mark IV Nachfolger setzt die 1D X auf 61 Autofokus-Punkten. Allerdings verwirrt die Ansage der zwei Prozessoren, da bereits einer der Prozessoren mit einen Dual-Core Chip versehen ist, sind es am Ende satte 3 Kerne. Einer davon kümmert sich vollständig um die Kontrolle des Autofokus, für blitzschnelle und gestochen scharfe Bilder.

Canon EOS-1D X Features und neue Bestmarken

Wenn man ganz oben in einer Produktreihe angekommen ist, wird es nicht leicht diese immer wieder zu überbieten. Die Canon EOS-1D X schafft dies spielend, angefangen bei der Ausstattung und einer Bildaufnahme von 14 Bildern die Sekunde, kombiniert mit den 51.200 ISO, natürlich nativ. Dieser lässt sich theoretisch auf 204.800 ISO erweitern, liefert dann aber qualitativ weniger nennenswertes Material ab. Doch auch nicht nur die Bildaufnahme weiß zu begeistern, bei der Videoaufnahme gibt es 1080p auf 30 Bilder die Sekunde, oder 720p mit 60 Bildern die Sekunde, die dadurch eine einfache Slow-Motion Aufnahme zulassen. Weil das jede Menge an Speicherplatz frisst, gibt es auch diesmal wieder einen doppelten FlashCompact Kartenslot.
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Auf der Rückseite des Bodies finden wir einen 3,2 Zoll großen Bildschirm vor, der entspiegelt wurde und so auch unter Sonneneinwirkung noch gut ablesbar ist. Profis setzen am Ende allerdings auf den Sucher, der sich zur Mark IV nicht geändert hat und die gleiche Top-Qualität mitbringt.

Wettergeschütztes Gehäuse zum satten Preis

Das Gehäuse der DSLR ist geschützt vor äußeren Wettereinflüssen, wie Regen oder Staub und hält auch den einen oder anderen Stoß problemlos aus. Wer sich allerdings eine Canon EOS-1D X zulegt, der wird sich davor hüten, ihr auch nur af jeder erdenklichen Weise Schaden zuzufügen.

Rund 6.800 US-Dollar (4.800 Euro) will Canon für die Speerspitze seiner EOS-Kameras haben. Hier reden wir auch nur von dem Gehäuse und keinen weiteren Objektiv. Wer gerade so viel Geld auf der hohen Kante zu liegen hat, der muss sich noch bis März 2012 gedulden, denn dann soll die Spiegelreflexkamera erst auf den Markt verfügbar sein.

Bildquelle: Canon.de

2 Meinungen

  1. Christian Siebold Photography | Fotograf München + Fotograf Frankfurt

    Beeindruckende Sensorempfindlichkeit, enttäuschende Auflösung.

  2. Finde die 50.000 native ISO verdammt anspruchsvoll. So langsam werden die digitalen Fotos so gut wie die analog Fotografie. Scheint auch ziemliches Profi Gerät zu sein, 3 Core Chip, 2 Karten Slots usw. Und preislich weit und dem Preis den man für eine Hasselblad bezahlen würde.

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