Kategorie: Bücher

Von Thriller bis Liebensroman: Mit einem guten Buch lässt es sich so richtig gut entspannen und dem Alltag entfliehen. Hier werden die neusten Schmöker präsentiert.

Benutzen wir das Wort, solange wir es noch dürfen: Wer in diesen Tagen etwa nach Goethe »googelt«, könnte auf die gerade in die Wildnis entlassene Betaversion der Google Buchsuche stoßen. Das Angebot liest sich zuerst faszinierend: Google hat in Zusammenarbeit mit Bibliotheken »weltweit« Bücher eingescannt und durchsuchbar gemacht. Man kann nun in diesem Index nach Stichwörtern suchen, kann sich über die »Erweiterte Buchsuche« z. B. auch alle bei Google vorhandenen Texte eines Autors anzeigen lassen. Falls das Buch »nicht mehr urheberrechtlich geschützt« ist, kann man sogar ein pdf des Scanns herunterladen. Hört sich toll an, oder?

Der mit seinem aktuellen Buch „Leyla“ für den Deutschen Buchpreis nominierte Autor Feridun Zaimoglu hat in der Türkei mit viel Glück ein schweres Busunglück überlebt.

Spätestens seit dem Erfolg von »Der menschliche Makel« sind Neuveröffentlichungen von Philip Roth auch in Deutschland ein Ereignis. In den USA ist Roth inzwischen fraglos ein Klassiker geworden: Die »Library of America« hat mit einer Roth-Werkausgabe begonnen. Und es gibt weltweit eine wachsende Schar von Roth-Lesern, die jedes Jahr darauf warten, dass das Nobelpreis-Komitee endlich ein Einsehen hat und Roth ehrt, solange es noch möglich ist. Nun hat der große alte Mann der amerikanischen Literatur ein Buch über den Tod geschrieben, seine Auseinandersetzung mit dem Unausweichlichen.

Hat Maxim Biller auch genug Pappe? Was bei uns Sache des Autors zu sein scheint ? die Kosten einer Verleumdungsklage ?, macht amerikanischen und britischen Verlagen mächtig Angst

-Einen ganzen Abend lang machen 34 Bühnen auf der „3. Hamburger Theaternacht“ mobil. Sonnabend, den 9. September, fällt pünktlich um 19 Uhr der Startschuss an allen Spielstätten. Theaterwütige erhalten Einblicke in neue und alte Inszenierungen, es gibt kurze Lesungen, Partys und auch viel Musik.

Als Vladimir Nabokov im Sommer 1953 begann, seinen Roman »Lolita« zu schreiben, war er ein unbekannter russischer Emigrant, der an der Cornell University in New York Literatur unterrichtete und Romane in englischer Sprache schrieb, die zwar Kollegen und Kritiker schätzten, die aber sonst kaum gelesen wurden. Als im November 1959 der englische Generalstaatsanwalt bekannt gab, dass er gegen die Publikation und den Vertrieb des Romans »Lolita« in England nicht vorgehen würde, war der Weltruhm Nabokovs endgültig gesichert: Es war von staatlicher Seite anerkannt worden, dass es sich bei »Lolita« um Kunst, nicht um Pornographie handelt.

Ein kritischer und damit für viele Kollegen und Autoren unbequemer Zeitgenosse wird 75 und mit einer Ausstellung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe geehrt. Der Rückblick auf das Schaffen des Kritikers unter dem Titel: ?Fritz J. Raddatz – Ein Leben für die Kunst“ eröffnet das Museum am Sonntag eine Ausstellung mit 400 Exponaten.

Mit zwei kleinen Büchern kannst du sehen lernen. Barthes Blick auf die Dinge hat die Schönheit und Schärfe eines Laguiole Messers. Sauber trennt er die Ideologie von der Poesie und sähe sie doch so gern geeint

Endlich meldet sich der alte Mann selbst zu Wort. In einem Brief an den Danziger Bürgermeister bittet Grass um Verständis. Hier ist er, der Brief …

Nachdem Arno Geiger im letzten Jahr mit seinem Roman: „Uns geht es gut“ den Deutschen Buchpreis 2005 gewonnen hat, veröffentlicht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels heute die Longlist für die Anwärter auf den dbp 2006. Wer will, kann
hier in die Titel reinhören.