Kategorie: Bücher
Von Thriller bis Liebensroman: Mit einem guten Buch lässt es sich so richtig gut entspannen und dem Alltag entfliehen. Hier werden die neusten Schmöker präsentiert.
Von Kannibalen, Preisklassen und gefährlichen Buchläden
?Nicht alle waren Mörder. Eine Kindheit in Berlin.? wurde zum Bestseller. Der Film- und Theaterschauspieler Michael Degen verarbeitet in dem hoch gelobten Werk seine Erlebnisse während des zweiten Weltkrieges, als er sich mit seiner Mutter unter falschem Namen versteckt hielt und dem KZ nur knapp durch Flucht entkam. In seinem Buch ?Der Steuerhinterzieher? beschäftigt sich Degen mit einem Reizthema. Was er allerdings mit dem Schreiben dieses Buches verarbeitet hat, das bleibt wohl sein persönliches Geheimnis.
Blogs sind Thema. Dazu hat ja mittlerweile auch wirklich jede(r) eine Meinung (meist irgendwo zwischen ?Medienrevolution? und ?Internet-Klowänden?). Da erfrischt es, mal etwas Substanz in dem Thema zu finden. Und das sogar am Beispiel eines der Lieblingsblogs. -„Blogs – Literarische Aspekte eines neuen Medium. Eine Analyse am Beispiel des Weblogs Miagolare“ von Sylvia Ainetter
Der Autor Thomas Lang hat vor allem mit seinem
Roman „Am Seil“ von sich Reden gemacht. 2005 prämierte eine Jury einen Auszug mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis. Jetzt können sich die Leser auf ein neues Beziehungsdrama freuen. Thomas Lang: Unter Paaren.
Letzte Woche ging’s um großes Kino, wahre Liebe, erste Preise und
Lehrreich: Die neuen Sprachkalender von Langenscheidt
Neben Harry Potter gibt es noch ein weiteres Wesen aus der Zauberwelt, dessen Fortsetzungsbände mit Sehnsucht erwartet werden ? allerdings von einer viel jüngeren Zielgruppe! Molli Mogel hat sich mit ihren zauberhaften Abenteuern einen festen Stellenwert im Kinderbuchdschungel erkämpft.
Die Faszination dieses Romans auf die lesende Menschheit ist enorm. Die unerschöpfliche Vielfältigkeit der Themen, die das Buch durchflutende Intelligenz des Verfassers, der Einfallsreichtum en gros und en detail dürften einen wesentlichen Anteil an dieser Wertschätzung haben. Die des Spanischen Kundigen preisen die Verwendung unzähliger spanischer Sprachregister, was sich meiner Beurteilung allerdings verschließt. Die gerade abgeschlossene zweite Lektüre der tausenddreihundert Seiten der beiden Teile, bestätigte mich jedenfalls in meiner Auffassung, eines der wichtigsten und besten Bücher der Weltliteratur zu lesen.
Zwischen der auch im letzten Jahr zeitmangelbedingt nicht komplett weggelesenen Bücherliste (und all ihren vorwurfsvoll fett unterstrichenen Titeln), gestresstem Herumeilen auf der Suche nach DEM Diät-Buch als Feiertagssünden-Buße und dem Gefühl, im neuen Jahr alles viel besser, schlauer, schneller und gesünder machen zu müssen, klemme ich hier noch einen kleinen Rückblick auf ein nicht ganz ereignisloses Jahr 2006.
Ingo Niermann mag kein Popliterat mehr sein. Zu alt, zu Suhrkamp
