Börsenverluste: Diese Unternehmen haben in 2015 richtig Geld verbrannt

Börsenverluste: Diese Unternehmen haben in 2015 richtig Geld verbrannt

Mit Aktien kann man an der Börse hohe Gewinne einstreichen – aber auch heftigen Schiffbruch erleiden, wenn man aufs falsche Pferd gesetzt hat. Einige Unternehmen aus Deutschland haben im letzten Jahr durch Verluste ziemlich viel Kapital vernichtet – und dürften dem einen oder anderen ihrer Anleger graue Haare beschert haben.

Rangliste mit den 50 größten Börsen-Losern

In regelmäßigen Abständen legt die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) eine Rangliste der 50 größten kapitalvernichtenden Unternehmen vor, die in Deutschland an der Börse notiert sind – jetzt war es wieder soweit. Zu den zweifellos bekannteren Namen auf der Liste gehört die Commerzbank: Ihre Anteilseigner verloren im Jahr 2015 12,9 Prozent, über die letzten fünf Jahre hinweg sogar 71,1 Prozent. Auch die Deutsch Bank dürfte ihren Aktionären in letzter Zeit wenig Freude beschert haben: 2015 gab es bei ihr einen Wertverlust von 7,5 Prozent, und im Zeitraum von 2001 bis 2015 waren es summa summarum 32 Prozent. Unter den Energieversorgern gibt es ebenfalls das eine oder andere DAX-Unternehmen, das zurzeit kein gutes Händchen an der Börse hat: RWE zum Beispiel. Im letzten Jahr machten die Aktionäre des Energiekonzerns satte 52,3 Prozent Verlust, über die letzten fünf Jahre waren es sogar 68,6 Prozent.

Auch Traditionskonzerne sind mit dabei

Auch Unternehmen mit einer langen und teilweise wirtschaftlich recht erfolgreichen Vita können es auf die Liste der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) schaffen: Anleger von Thyssen Krupp verloren im Zeitraum von 2001 bis 2015 38,3 Prozent – allein im vergangenen Jahr waren es 13,3 Prozent. Im Bereich Mode und Bekleidung kann man als Aktienkäufer ebenfalls Pech haben. Ein gutes Beispiel hierfür ist der norddeutsche Modekonzern Tom Tailor, dessen Anleger 2015 einen Verlust von 56,4 Prozent verzeichnen mussten – im Verlauf der vergangenen fünf Jahre waren es sogar 67 Prozent. Fazit: Es braucht schon eine Menge Erfahrung und das kontinuierliche Beobachten des eigenen Aktienportfolios, wenn man als Anleger Verluste in dieser Größenordnung vermeiden möchte.

Bildquelle: Fotolia, 10854162, ChaotiC_PhotographY

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