Bier aus Mexiko: Sorten und Fakten

Bier aus Mexiko zeichnet sich durch seinen erfrischenden Geschmack aus, durch die durchsichtigen Flaschen und durch die kultige Serviermethode mit einer Limette im Flaschenhals.

Letzteres wird übrigens nicht praktiziert, um dem Bier einen zusätzlichen Geschmack zu geben, sondern da in Mexiko selbst damit die Flasche gesäubert wird: Man presst mitnichten die Zitrone ins Bier – man wischt damit die Öffnung ab und wirft die Zitrusfrucht anschließend weg.

Bier aus Mexiko: erfrischende Abwechslung

Ein weitverbreiteter Irrglaube ist übrigens auch, dass es sich bei „Desperados“ um ein Bier aus Mexiko handelt. Das Lager mit Tequila-Geschmack stammt tatsächlich aus Frankreich, die Brauerei gehört zum niederländischen Heineken-Konzern. Um wirkliches Bier aus Mexiko handelt es sich derweil bei Corona, dem viertbeliebtesten Bier weltweit, bei Sol, dem Traditionsbier aus der 1890 gegründeten Brauerei Cuauhtémoc-Moctezuma, und bei Dos Equis, auch XX geschrieben und ebenfalls aus der von zwei Deutschen mitbegründeten Brauerei stammend.

Neben vielen lokalen und kleinen Brauereien gibt es in Mexiko vor allem zwei große, die auch für die drei bekanntesten Biere zuständig sind: Fomento Economico Mexicano (FEMSA) und die Grupo Modelo. Der ebenfalls große Konkurrent Especialidades Cerveceras S.A. de C.V. wurde von der FEMSA übernommen, die auch zuständig ist für die Cuauhtémoc-Moctezuma Biere. In Mexiko selbst gibt es hingegen eine Vielzahl von Biersorten, die in Deutschland wohl im besten Falle in Spezialitäten-Geschäften zu finden sein dürften.

Corona, Sol, XX: Biersorten aus Lateinamerika

Von den Biersorten aus Lateinamerika sind die aus Mexiko wohl hierzulande die bekanntesten – nicht zuletzt auch durch die anhaltende Beliebtheit mexikanischer Restaurants. Denn zu Enchiladas, Burritos, Tacos und Nachos trinkt sich ein Sol oder ein Corona doch gleich viel besser, als die bekannten Sorten, die man in jeder Kneipe bekommt.

In Mexiko ist auch dunkles Bier sehr verbreitet. Zu den beliebtesten dunklen Bieren gehören Indio, Tecate, Bohemia, Noche Buena (beide aus der Brauerei Cuauhtémoc-Moctezuma) sowie Léon und Negra Model der Brauerei Grupo Modelo. Das mit einem Weihnachtsstern verzierte würzige Bier Noche Buena wird in Mexiko immer nur um die Weihnachtszeit verkauft.

Die Chelada und die Michelada

Sowohl die Chelada, als auch die Michelada könnten als Bier-Cocktail bezeichnet werden. Für die Chelada fügt man einem hellen, leichten Bier Limettensaft und Eiswürfel hinzu. Außerdem wird, wie bei einer Margarita, das Glas mit einem Salzrand versehen. Auch die Michelada wird mit einem Salzrand und Eiswürfeln serviert. Neben dem Limettensaft kommt, für eine Michelada, in das Bier zudem noch Tomatensaft, Worcestershire Soße und manchmal sogar ein Schuss Maggie. Das ist nicht jedermanns Sache. Es schmeckt jedoch sehr erfrischend.

Keine Meinungen

  1. Schön, endlich mal wieder etwas über Pen and Paper-RPGs zu lesen. Letztlich sind sie die Urahnen vieler Computerspieler!
    Zum Hineinschnuppern in die Welt der ‚offline‘-Rollenspiele gibt es von vielen Systemen auch Solo-Abenteuerbücher, bei denen der Leser selbst entscheidet, wie die Geschichte weitergehen soll.
    Die Regeln vieler Systeme sind recht kompliziert, und auch das Setting kann für jüngere Mitspieler unübersichtlich werden oder schlicht ungeeignet sein. Nichts für Kinder also, eher für Heranwachsende.

  2. Grundsätzlich ja ein schöner, neutraler und informativer Artikel. Allerdings: Con(vention)s sind, mit Ausnahme der RPC, eher keine Messen – auf den meisten Cons steht gerade einmal ein oder zwei Händler mit Materialien. Der Schwerpunkt auf Cons liegt im Spielen von kurzen oder auch längeren Runden in verschiedensten Systemen – so kann manh auch in Systeme ‚reinschnuppern, die man nicht kennt. Und man lernt auch von den anderen Mitspielern noch den einen oder anderen Trick, übt Sozialverhaltenh etc.

  3. Wo ist Arborea? Das ist jawohl DAS Einsteigerrollenspiel…

    Eure vorgeschlagenen Systeme sind doch viel zu Komplex für Einsteiger.

  4. Als langjähriger Rollenspieler und seit einem halben Jahr Vater kann ich nur sagen: Thumbs up! Schön, dass dieses kreative Hobby hier ein wenig Rampenlicht bekommt.
    In einem Punkt muss ich dem Artikel aber widersprechen: Meiner Meinung nach ist Shadowrun 4 extrem ungeeignet für Neueinsteiger, weil es eine ziemlich komplexe Spielwelt mit einem sicher nicht einfachen Regelsystem verbindet. GURPS und Cthulhu sind da sicher bessere Alternativen.

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