Besenreiser behandeln: vorbeugen, veröden oder lasern?

Wer seine Besenreiser behandeln läßt, tut seinem Körper in jedem Fall etwas Gutes. Denn die roten Adern unter der Haut sehen nicht nur unschön aus, sondern sie können auch gesundheitliche Probleme anzeigen. Rot und blau scheinen sie verästelt durch die Haut.

Frauen sind von Besenreisern besonders betroffen. Vor allem an den Fußknöcheln und an den Innenseiten der Unterschenkel zeigen sich die Blutgefäße, die wegen ihrer schwachen Gefäßwände sichtbar werden. Wie bei allen Krankheiten gilt, dass Vorbeugen besser ist als Heilen, um damit die unliebsamen Besenreiser erst gar nicht entstehen zu lassen. Entstehen sie dennoch, so kann man auf verschiedene Art und Weise Besenreiser behandeln.

Besenreiser behandeln: So wird's gemacht!

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Entstehungsursachen

Für Besenreiser ist häufig ein schwaches Bindegewebe verantwortlich. In der Mehrzahl neigen Frauen zu dieser angeborenen Veranlagung. Mangelne Bewegung und Übergewicht tun ihr Übriges dazu, Besenreiser entstehen zu lassen. Als Erstes sollte man sich daher fragen, ob genetische Faktoren für die Äderchen verantwortlich sind, oder ob man selber mit seiner Lebensweise Einfluss auf deren Entstehung nehmen kann.

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Vorbeugen

Auch wenn man genetisch bedingt zu Besenreisern neigt kann man durch einfache Mittel dafür sorgen, dass sie sich nicht so stark ausprägen beziehungsweise später erst oder eventuell auch überhaupt nicht entstehen. Tätigkeiten, bei denen das Blut in den Beinen gestaut wird, sollte man nach Möglichkeit vermeiden. Wer also eine sitzende Tätigkeit ausführt, sollte öfters mal aufstehen. Wer einer stehenden Tätigkeit nachgeht, sollte öfters einmal herumlaufen. Gesunde Ernährung und Sport können ebenfalls vorbeugend wirken. Nikotin und Alkohol sollte man vermeiden, da diese beiden Stoffe gefäßerweiternd wirken und so die Entstehung von Besenreisern begünstigen. Das Tragen von Schuhen mit hohem Absatz wirkt sich ebenfalls negativ aus.

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Der Gang zum Arzt

Sind erst einmal Besenreiser entstanden ist der Gang zum Venologen angeraten. Dieser kann Aufschluss geben über verschiedene Behandlungsmethoden und wird die Vor- und Nachteile des Verödens und des Laserns erläutern. Bevor man sich für die eine oder die andere Behandlungsmethode entscheidet, ist der Besuch eines Gefäßspezialisten unerläßlich, zumal vor einer Behandlung, sei es durch veröden oder durch lasern, sowieso eine ärztliche Untersuchung stattfinden muss.

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Veröden

Sklerosierung, wie das Veröden medizinisch heißt, stellt einen kleinen Eingriff von geringem Risko dar. Er dient vorwiegend der Behnadlung von großen Besenreisern und wird ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Die entsprechenden Adern werden vom Arzt bestimmt und durchtrennt. Anschließend injiziert er medizinischen Alkohol in die Gefäße, woraufhin sich die Gefäßinnenwände entzünden. Durch diese beabsichtigte Entzündung verkleben die porösen Gefäßwände und es kann kein neues Blut mehr ins umliegende Gewebe austreten. Der Eingriff dauert nur etwa eine halbe Stunde. Hinterher kann man den Heilungsprozess durch das Tragen von Kompressionsstrümpfen unterstützen.

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Lasern

Für kleinere Besenreiser bietet sich die Behandlungsmethode des Laserns an. Sie wird von vielen Ärzten mit entsprechender Zusatzausbildung oder in Kliniken angeboten. Hierbei kommen unterschiedlich gepulste Laser zum Einsatz. Die langwelligen Laser eignen sich besonders gut für die tief im Gewebe sitzenden Besenreiser. Die undichten Venen werden mit dem Laser verklebt, damit kein Blut mehr austreten kann. Will man mit der Lasermethode Besenreiser behandeln, so muss man sich auf mehrere Sitzungen einstellen. Die Kosten für eine Laserbehandlung liegen etwa bei der Hälfte derer fürs Veröden.

Eine Meinung

  1. Danke für den guten Beitrag! Ich bin erst 17 und habe auch schon Besenreiser. Bin aber weder übergewichtig noch rauche ich und viel Sport und gesund Ernähren tu ich mich eigentlich auch. Ich denke mal das es bei mir Genetisch bedingt ist. Ich werde mich mal bei einem Arzt weiter darüber informieren lassen, da ich diese Äderchen ziehmlich unschön finde…

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