Berlin für Touristen

Nun wird es mal Zeit, über eine der Qualitäten zu schreiben, die Berlin zu bieten hat. Gut, man kann es auch als Quantität sehen, oder als Nachteil.

PS: Für alle Berlinreisenden, die Tipps sparen unter umständen nicht nur viel Geld, sondern vorallem auch viel Ärger.

Fangen wir doch bei der Stadtbesichtigung an. In Berlin hat man ja die Wahl. Man kann sich ne teure, geführte Tour buchen, die so um 15 – 30 Euro rum sind, oder man kauft sich ne Tageskarte AB der BVG für € 5,80 und fährt dann mit der Buslinie 100 direkt vom Bahnhof Zoologischen Garten aus an allem vorbei, was man sowieso sehen will.

Sprich: Gedächniskirche, Siegessäule, Brandenburger Tor, (Unter den Linden), Staatsoper, Bundestag, Lustgarten, Schweizer Botschaft usw. und dann endet die schön am Alex, wo man dann auf ein Kaffe auf den Turm kann, aber nicht muss. Die Liftfahrt ist nämlich teuer, und raubt dem Touristen nebst bis zu 3 Stunden Wartezeit € 7.50. Gut, die Aussicht da oben ist grandios. Aber wenn man schön angezogen ist, kann man im Gebäude neben an auch ins Kasino gehen, das ist auch schon sehr weit oben, kostet aber kein Einritt.

Gut, dann, wenn wir den Alex besichtigt haben, und FINGER WEG VOM HÜTCHENSPIEL!!! fahren wir mit dem Bus 200 und sehen das „Neue Berlin“. (Sehr schön!) Wenn wir nun am Breitscheidplatz sind, steigen wir aus, und besuchen das Kaufhaus des Westens. Dass muss man einfach gesehen haben! Wer da nicht reingeht, ist selber schuld! Es ist das grösste Einkaufshaus auf dem Europäischen Festland.

Am nächsten Tag erkundet man den teuren Kurfürstendamm, der viele tolle Geschäfte zu bieten hat. Allerdings gibt es auf dem Damm etwas, was ich allen, die gerne Chinesisch Essen, nur ans Herz legen kann: Ein superleckeres, und sehr preiswertes Restaurant ist am Ku’Damm nämlich! Es ist ca. Höhe U Bahnstation Uhlandstrasse im Hinterhaus. Draußen, also vor dem Vorderhaus steht ein goldener Drachen und es hat ne blaue Neonüberschrift mit drei Chinesischen Zeichen. Im Vorderhaus ist überdies noch eine Chockoladerie.

Am Ku’Damm könnten wir auch ins EuropaCenter gehen, wo wir auf dem Dachgeschoss die Möglichkeit haben, einen Helikopterrundflug durch Berlin zu machen. Sehr spannend das ganze. Dauert leider nur 4 Minuten, und für Leute, die nicht ganz schwindelfrei sind, nicht sehr geeignet.

So, da wir nun vieles gesehen haben, wollen wir Berlin ja auch ein bisschen zu Fuß erleben. Vllt. das Jüdische Museum besuchen, das Denkmal für die Ermordeten Juden Europas, den Checkpoint Charlie (der übrigens extrem langweilig ist, und nicht mehr das, was er mal war), die Jüdische Synagoge, die Museumsinsel, den Rest des Palastes der Republik, der ja leider abgerissen wird und natürlich – den Hackeschen Markt und die dazugehörigen Höfe.

So, nun aber zu den Ultimativen Geldkicks in Berlin:

Durst? Na dann nix wie in den Mc Donalds am Alexanderplatz! Für 1 Euro kriegt man da einen 0,3 Becher, den man so oft befüllen darf, wie einem Wohl ist. Es ist auch sonst ein schöner Mc Donalds, den man ruhig auch zum Essen besuchen darf. Vllt. Bediene ich euch ja eines Tages da, wer weiß.

Hunger? Najut, Hamburger und Cheeseburger für 1 Euro ist nicht jedermanns Sache, aber auf der Strasse am Alex findet man bestimmt was, was lecker ist. Nämlich Thüringer Bradwürste, für 1 Euro mit Brötchen und Senf oder anderer Sauce, nach Wahl. (Quasi ein Hotdog).

Mehr Hunger? Wer ne Fahrt vom Alex aus nicht scheut, und eh ja noch an den schönen Türkischen Markt am Cottbusser Damm wollte, der wird sich freuen: Mit der U8 vom Alex aus an das Cottbusser Tor fahren, aussteigen, und immer zweimal Wöchentlich (ich glaube Dienstag und Donnerstag, aber bin nicht sicher) am Maybachufer. Wenn wir also da waren, gehen wir runter, dem Cottbusser Damm nach, zur Schönleinstrasse (U-Bahnstation) und essen da beim Grillstand ein lecker „Poulet“ für 1,50. Ach ja, verlangen sie doch bitte nach einem Huhn, ja?

Wenn wir dann noch Zeit haben, können wir uns ja für € 4.95 die Haare schneiden lassen. Dies kriegt man am Innsbrucker Platz! (Quelle: Hauptstadtblog)

Na dann.. Mahlzeit..

Ach ja, für die Geldsparer unter uns: Günstig und Gut übernachten kann man im Jugendhotel an der Grunewaldstrasse (U Bahnhof Bayrischer Platz oder Bus M49) Reservation ist jedoch dringest empfohlen. Da gibt’s aber für den günstigsten Sparpreis ein wunderschönes, ruhiges Zimmer, und Frühstück ist auch mit bei.

Mehr sparen? Wer gerne Gemüse oder Früchte mag (sprich zwei drei lecker Äpfel für unterwegs) soll die am Markt kaufen, die immer wo sind. Also Mo, Mi, Fr am Wittenbergplatz (U Bahnhof der Linie U1, U2, U3) oder am Do und Sa am Hackeschen Markt. Wie schon erwähnt, wäre auch der Türkische Markt da ne Adresse. Denn da kriegt man meist ein Kilo leckerste Äpfel oder Orangen für meist unter einem Euro.

Noch mehr Berlin? Na aber sicher doch! Ich werde natürlich bald mehr schreiben 🙂

2 Meinungen

  1. oh himmel, das sehe ich ja jetzt erst! der checkpoint charlie ist nicht mehr das, was er einmal war??? was soll denn das heißen? (und synagogen sind irgendwie immer jüdisch, möchte ich meinen.)

  2. ich werde das probieren. Danke.

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