Welche Ausbildung in Ayurveda für Sie in Frage kommt, hängt davon ab, welche Ziele Sie damit verfolgen. Möchten Sie einfach mehr über Ayurveda erfahren, um gesünder zu leben oder möchten Sie Ihr Hobby zum Beruf machen, sich Fachkompetenzen aneignen und andere Menschen zu einer ayurvedischen Lebensweise beraten? (Gesundheits-, Ernährungsberatung, medizinisches Ayurveda).
Oder interessieren Sie sich für den Wellness-Bereich (Massage und Kosmetik)? Für jedes Interesse gibt es passende Seminarangebote, Schulungen und Institute.
Schulmediziner können sich in ayurvedischer Gesundheitslehre weiterbilden. Bedarf an ayurvedisch geschulten Ärzten besteht speziell in der Kinder- und Frauenheilkunde und in der Phytotherapie. Aber auch Quereinsteigern und medizinische Laien stehen Seminare zum Ayurveda Masseur oder Therapeuten offen.
Ayurveda Ausbildung: Was muss man beachten?
Zunächst müssen Sie für sich klären, wie viel Aufwand Sie für die Ausbildung betreiben wollen und können. Möchten Sie sich intensiv über einen längeren Zeitraum weiterbilden oder nur einen kurzen Einblick gewinnen? Beachten Sie auch Ihr individuelles Lernverhalten – lernen Sie gerne alleine aus Büchern oder lieber in kleinen Gruppen und im persönlichen Kontakt mit dem Dozenten? Wie viel Geld können und möchten Sie investieren?
Die Qualität eines Seminars steht und fällt mit der Qualifikation des Dozenten. Achten Sie daher darauf, welche Ausbildung der Lehrer hat und ob er selber Weiterbildungen, z.B. in Indien oder Sri Lanka, besucht. Ein fundiertes Fachwissen beruht meist auf einer mehrjährigen Ausbildung und Praxis in Ayurveda.
Der Lehrstoff sollte auf dem alten ursprünglichen Wissen basieren, welches in den alten Schriften wie Charaka Samhita und Sushrutha Samhita festgehalten worden ist und die allgemeinen Grundlagen vermitteln, wie die Doshas, Dhatus und Malas.
Oft wird auch ein Zertifikat am Ende des Kurses vergeben, beispielsweise mit Bezeichnungen wie „Ayurveda- Spezialist“, „Ayurveda-Therapeut“ oder auch „Clinischer Ayurveda Therapeut (CAT). Grundsätzlich gilt, dass in den meisten Fällen ein Zertifikat oder Diplom nicht dazu berechtigt, heilend tätig zu werden. Eine Ayurveda-Ausbildung bezieht sich lediglich auf den präventiven, beratenden Bereich. Mehr dazu findet man auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Ayurveda.
Ayurveda Seminare: Was kosten sie?
Die Qualität der Ayurveda Seminare kann nicht alleine am Preis bemessen werden, denn jedes Institut oder Ausbildungszentrum legt eigene individuelle Preise fest. Achten Sie daher eher darauf, welches Angebot Sie am meisten anspricht, als auf die Kosten. Es gibt günstige Kurzausbildungen für einige Hundert Euro bis hin zur Ayurveda Therapie Ausbildung für Ärzte oder Heilpraktiker mit Vorbildung mit mindestens 940 Unterrichtseinheiten ab 5000 Euro.
