Ausbildung zum Krankenpfleger: Inhalte, Gehalt und Ablauf

Die Ausbildung zum Krankenpfleger dauert in der Regel drei Jahre und ist bundesweit einheitlich geregelt. Die korrekte Berufsbezeichnung lautet übrigens Gesundheits- und Krankenpfleger/in. Der Unterricht an der Berufsfachschule findet parallel zur praktischen Ausbildung im Krankenhaus statt. In einigen Bundesländern ist eine sogenannte integrative Ausbildung möglich. Dabei erfolgt eine Grundausbildung einheitlich für die Berufe Krankenpfleger/in, Kinderkrankenpfleger/in und Altenpfleger/in und erst danach legen sich die Auszubildenden auf den konkreten Beruf fest.

Ablauf und Inhalte der Ausbildung zum Krankenpfleger

family:“>family:“>Die schulische Ausbildung vermittelt sowohl theoretische, als auch praktische Kenntnisse. Das sind beispielsweise medizinische Grundlagen wie der Aufbau und die Funktion des menschlichen Körpers, verschiedene Krankheiten und die Pharmakologie. Dazu kommen berufspraktische Sachverhalte wie Pflegetechniken, die Dokumentation von Befunden und das Vorbereiten von Operationen. Aber auch die Kommunikation mit Patienten, sowie rechtliche Fragen sind Teile der schulischen Ausbildung.

Während der praktischen Ausbildung im Krankenhaus sammeln die Auszubildenden zunächst Erfahrungen auf den verschiedenen Krankenstationen, wie etwa der Chirurgie, der inneren Medizin oder der Kinderstation. Bei diesen Tätigkeiten erhalten die Auszubildenden nicht nur umfangreiche fachliche Kenntnisse, sondern lernen auch den Arbeitsalltag kennen, der immerhin eine gewisse körperliche und auch psychische Belastbarkeit fordert. Typische praktische Ausbildungsinhalte sind der Stationsdienst, die Patientenbetreuung, die Assistenz und auch Verwaltungsarbeiten. Nach dem ersten Jahr sieht die Ausbildung auch ambulante Einsätze vor.

Das Krankenpfleger Gehalt während und nach der Ausbildung zum Krankenpfleger

Sowohl die Ausbildungsvergütung, als auch das im Berufsleben erzielbare Gehalt, richten sich zunächst danach, ob die Bezahlung nach dem Tarif des öffentlichen Dienstes erfolgt. Eine tarifliche Bezahlung wird an allen Einrichtungen des Bundes, der Länder und Kommunen gewährt.

Bei einer tariflichen Bezahlung erhalten Auszubildende, je nach Ausbildungsjahr, eine Vergütung zwischen rund 820 und 980 Euro monatlich. Ausgebildete Krankenpfleger bekommen, wieder je nach Vergütungsgruppe, ein monatliches Bruttogehalt, das zwischen circa 2.350 und 2.790 Euro liegen kann. Die Zuordnung zu einer Vergütungsgruppe ist unter anderem abhängig von der Berufserfahrung, absolvierten Weiterbildungen und dem konkreten Aufgabenbereich.

Falls nicht nach Tarif gezahlt wird – was in vielen privaten Einrichtungen und Arztpraxen der Fall ist – sind deutliche Abweichungen (meist negativer Art) von den genannten Beträgen möglich.

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