Asus Eee Pad: Tablet mit Dockingstation

Ich nehme es vorweg, das Asus Eee Pad wird zu einen Kampfpreis angeboten und mit knapp 400 Euro ein Schnäppchen werden. Stellt sich die Frage nach der Qualität. Nun, wenn man ein wenig diese anhand anderer Asus-Produkte beurteilt, dann kämen wir zu dem Schluss, dass es sich um gut verarbeitetes Plastik handelt, mehr aber auch nicht. Auf der CeBit, wo uns, der Öffentlichkeit, das Gerät vorgestellt wurde, wird diese Behauptung untermauert, dennoch muss man bedenken, dass sich die Wertigkeit eher an Netbooks als an deren High-End Modellen wie dem Asus G73, welches ich selber stolz besitze, messen lässt. Asus Eee PC wissen also was da auf sie zukommt, qualitätsmäßig. Was verbrigt sich denn aber nun hinter diesen cineastisch veranlagten Namen?

Asus Eee Pad Transformer – mehr als nur ein Tablet

Neben weiteren geplanten Eee Pads, wie dem Eee Pad Memo, ermöglicht die Stifteingabe per kapazitiven Touchscreen, und dem Eee Pad Slider, ein übergroßes Slider Handy ohne Telefonfunktion, welches das Ausfahren der Tastatur ermöglicht, wird dieses aber wohl das interessanteste Konzept sein. Grund ist die Idee dahinter Tablet- und Netbookfans gleichermaßen zu begeistern. Wer einfach nicht auf die Tastatur verzichten will, andererseits die Idee eines Tablets interessant findet, der wird hier erstmals fündig. Wobei erstmals auch nur eingeschränkt genutzt werden sollte. Lenovo hatte mit dem Lenovo U1 bereits vor einem Jahr ein ähnliches Konzept vorgestellt, welches es aber nie wirklich über den Himalaya und dem Ural zu uns geschafft hatte.

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Sie hätten aber die bessere Tastatur mitgebracht, denn was mich persönlich annervt, ist das seit Jahren von Asus verwendete grottenschlechte Tastaturlayout, ab 15 Zoll hat man es verstanden etwas brauchbares auf den Tisch zu packen, um hier mal mein Asus G73 zu verteidigen. Bereits so ziemlich jeder Hersteller hat es geschafft bei Größen von 10 Zoll bis 13 Zoll die Pfeiltasten nach unten zu schieben und so der rechten Shift-Taste den Platz zu verschaffen, der ihr gebührt. Asus ignoriert dieses Manko, auf zweierlei Wegen, mit schlechtmöglichstem Gewissen. Erstens vernichtet das jede Form von simpler Schreiberei, einmal daneben und schon gibt's den Zeilensprung nach oben, zweitens, welches erstens voran geht, verkleinert das die Shift-Taste auf eine Größe mikroskopischen Ausmaßes. Gut, wer jetzt nicht allzuviel auf die rechte Shift-Taste gibt, der hätte das alles überlesen können aber schön das Sie es mitgelesen haben.

Im Video sehen Sie übrigens, dass es wie immer ein Glare Display ist, welches aber doch von recht guter Qualität bzgl. Blickwinkel zeugt. Die Reaktionsfähigkeit könnte generell etwas besser sein, doch darf man nicht den Himmel bei solch teuflisch guten Preisen erwarten.

Asus Eee Pad Spezifikationen im Überblick:
– Android Honeycomb (3.0)
– 10 Zoll kapazitives Display mit 1280×800 Pixeln Auflösung
– 1GB RAM Arbeitsspeicher
– NVIDIA Tegra 2 (Dual-Core) Prozessor mit 1GB RAM Arbeitsspeicher
– 12.9 mm dünn und 680 gramm schwer
– Zwei Kameras (1.2 und 5 Megapixel)
– Speicher zur Auswahl: 16GB / 32GB / 64GB
– Wi-Fi, Bluetooth, microSD, USB 2.0, HDMI Connector und Kopfhöreranschluss
– Preise: mit 16GB und Dock für geschätzte 400 Euro und jeweils 100 Euro mehr für die nächsthöhere Speicherkonfiguration

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