Aschermittwoch am Sonntag: Der Kommentar

Die Situation ist bedenklich: Die Mannschaft präsentiert sich unter Christoph Daum noch schlechter als unter Vorgänger Peter Latour. Ursachenforschung ist eine von Christoph Daums Lieblingsbeschäftigungen. Der psychologisch gewiefte Trainer sprach nach der Niederlage in Offenbach von Überforderung seiner Akteure.

Als Schlussfolgerung muss er sich die Nachfrage gefallen lassen, ob er Trainingsprogramm und Zielsetzung dann nicht besser den Fähigkeiten seiner Spieler angepasst hätte. So hatte das bisherige Vorgehen den gleichen Effekt, als wenn man einen Drittklässler mit dem Satz des Pythagoras konfrontiert, obwohl ihm die Grundrechenarten für die Versetzung genügen.

Gleichwohl, dass sich der Kader in seiner Gesamtheit als so schwach herausstellen würde, konnte Daum schwerlich ahnen. Auf den ersten Blick liest sich das Aufgebot des FC als durchaus aufstiegstauglich. Und so wird er Manager Michael Meier, der sich ja schon in Dortmund als grandioser Fehleinkäufer betätigt hatte, mit einigem Groll begegnen und auf Verstärkung in der Winterpause hoffen.

Die wird er schon deswegen brauchen, weil er zahlreichen Spielern, wenn auch ohne Namen zu nennen, ausreichende Fähigkeiten absprach. Die Angesprochenen dürften wissen, dass sie gemeint sind. die Frage ist, wie sie damit umgehen:

Resignation oder Abwenden vom Trainer sind Reaktionen, die man in derlei Fällen von Profis durchaus gewohnt ist. Da sie aber momentan beim 1.FC Köln nicht auf einen neuen Trainer und somit eine neue Chance hoffen können, wäre vermehrte Anstrengung und Selbst-Reflektion schon ratsamer.

to be continued…

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