Angespielt: Der Herr der Ringe: Schlacht um Mittelerde 2 (XBox 360)

Doch auf die Steuerung gehe
ich im späteren Verlauf meines Tests noch einmal ein. Beginnen möchte ich erst
einmal damit, dass die Entwickler von SuM 2 auf der XBox 360 inhaltlich, in
Bezug auf die PC-Version, nichts geändert haben. Der Spieler kann sich also
zwischen zwei Kampagnen entscheiden. Entweder hilft er den Elben und Zwergen im
Kampf gegen die Truppen aus Mordor oder er führt das böse Heer Saurons in die
Schlacht.
 
Dank einiger, schon üblicher,
Filmsequenzen fühlt sich der Spieler schnell in die Welt Mordors oder Hobbingen
hinein versetzt und es packt einen mal wieder das Ringfieber. Und auch bei
diesem XBox 360-Spiel gibt es wieder einen riesengroßen Vorteil im Gegensatz
zur PC-Version: auf einem HD-Ready Fernseher mit einer fetten Heimkinoanlage
kommt das Herr der Ringe Erlebnis wesentlich atmosphärischer und geiler rüber,
als auf einem kleinen 17 Zoll-Screen am Schreibtisch.
 
Was mich, wie auch schon bei
der PC-Version, aber besonders stört, ist die Tatsache, dass es bei den
Belagerungskämpfen in großen Festungen und Burgen keine ausreichende Zoom-Out-Funktion
gibt, weshalb der Spieler teilweise den Überblick über das Geschehen verliert.
Doch hieraus kann ich auch etwas Positives ziehen. Stets fühlt man sich mitten
im Geschehen, lässt die Gegner um sich herum nicht aus dem Auge und der
Action-Faktor steigt spürbar.
 
Hin und wieder kommt es in
diesen Kämpfen bei schnellen Schwenkern zu anderen Gegnern zu kleinen Rucklern,
was aber auch das einzige Grafikmanko auf der 360 ist. Sonst hatte ich
keinerlei Abstürze oder sonstige Beschwerden zu vermelden, was mich sehr
erfreut hat.
 
Ja, und zu guter Letzt komme
ich dann zur Steuerung. Wie ihr im Lauf meiner Bewertung festgestellt habt, bin
ich auch von der Konsolenversion von SuM 2 recht angetan. Das mag vielleicht
auch daran liegen, dass mir Strategiespiele auf der Konsole noch nie großartig
Probleme bereitet haben. Egal ob Age of Empires für die PS2 oder Rollercoaster
Tycoon für die XBox. Freilich ist SuM 2 von der Steuerung her wesentlich
komplexer und teilweise wirklich kompliziert (hin und wieder auch mal nervig),
doch nach ein bisschen Eingewöhnungszeit verfliegen diese Probleme.
 
Die Scrollgeschwindigkeit
lässt keine Wünsche übrig und der Bau von Festungen, Kasernen etc. gelingt
spielend leicht über das Menü, welches sich im Spiel Palantil genannt wird. Der
Rest, wie die Auswahl oder den Wechsel verschiedener Truppen(auf dem PC gibt es
für so etwas die beliebten Hotkeys und den Auswahlrahmen) oder/und den Einsatz
von magischen Kräften und Waffen gestaltet sich recht kompliziert. Es kommt ein
wenig langsam daher, weil der Spieler über Palantil und Controller alles
einzeln anwählen muss und nicht mit einem Klick und Mauswisch, wie am PC, innerhalb
von paar Sekunden den an sich kurzen Ablauf hinter sich gebracht hat.
 
Im XBox-Live Modus macht das
Spiel richtig Laune. Es gibt keine computergesteuerten Gegner, die schneller
handeln als der Spieler selbst, sondern viele menschliche Gegner, die ebenfalls
mit dem Controller zu kämpfen haben. So herrscht Chancengleichheit!
 
Es darf mit selbst kreierten
Kämpfern in die Schlacht gezogen werden und in verschiedenen Modi wird um
Ranglistenpunkte gekämpft. Außerdem gibt es eine Art „freundliche Lobby“ in der
Siege und Niederlagen keine Auswirkungen auf die Rangliste haben. Sehr zu
empfehlen für Online-Anfänger!
 
Insgesamt gesehen macht das
Spiel viel Spaß, wobei ich die PC Version aufgrund der Steuerung doch vorziehen
würde. Obwohl der Sound und HD-Ready Bonus bei der 360 Ausführung immens ist.
Daher gewähre ich der PC Version auch nur einen geringen Vorsprung.
 
Wer jedoch keinen
leistungsfähigen PC und „nur“ eine XBox 360 besitzt kann ohne zu zögern zu „Herr
der Ringe: Schlacht um Mittelerde 2“ greifen.

Keine Meinungen

  1. Das in Deutschland so wenige Kinder geboren werden, hat rein garnichts mit Emotionen und Gefühlen zu tun!!!! Den einen fehlt es an Geld, wieder andere haben Angst ihren Arbeitsplatz zu verlieren und wieder andere einfach keine Zeit mehr. Deutschland ist einfach zu teuer für Kinder!!!

  2. Also, ich finde das hat eine ganze Menge mit Emotionen zu tun. Oder besser gesagt: mit fehlenden Emotionen. Wer keine Zeit für Kinder hat oder sich keine Zeit für sie nehmen möchte, führt wohl ein recht gefühlloses Leben, oder? Viele Menschen sind einfach zu egoistisch um sich auf Kinder einzulassen.Ich bin vielleicht blöd und naiv, aber für mich war immer klar, dass ich Kinder kriegen möchte. Der finanzielle Background war mir da stets egal. Und ich würde auch behaupten, dass gerade die, die es nicht dicke auf dem Konto haben, viele Kinder bekommen. Was ist mit den kinderlosen Doppelverdienern?Deutschland ist teuer mit Kindern. Klar. Aber wer wirklich Kinder möchte, der kriegt welche. Es lohnt sich!

  3. Viele gehen Arbeiten und dabei bleibt schon kaum etwas übrig, woher soll dann noch Geld für Kinder kommen? Vom Unterhaltsvorschuss, vom Staat oder einem Mann mit den nötigen Finanzen? Es gibt sogar Väter die entscheiden sich gegen Geld und Arbeit, weil ihnen der Kontakt zum Kind wichtiger ist (oft bei getrennt lebenden der Fall), doch ist das dass wahre Leben? Solange in einem Staat, Menschen mit Kindern benachteiligt werden, kann es nix werden. Und das mit dem Unterhalt ist wieder ein anderes Thema, über das man streiten kann.

  4. Okay, jemand der so denkt, sollte vielleicht besser wirklich keine Kinder kriegen… Schade! Ich denke aber, es gibt genug Leute, die sich Kinder leisten könnten und dies aus egoistischen Gründen nicht tun. Auch in solchen Fällen ist es wahrscheinlich besser so. Wenn das Kind nicht ins Luxus-Penthouse oder zum Prada-Kleid passt, dann sollte man es lieber lassen mit dem Vermehren…Es gibt aber auch eine Menge dazwischen und ich finde außerdem, man sollte nicht immer alles auf den Staat schieben. Ich habe einfach eine andere Einstellung: Irgendwie geht es immer.

  5. Ich wäre mit solchen Worten sehr vorsichtig, ich habe bereits ein Kind und weiss auch wovon ich rede!!! Sie ist mein ganzer Stolz ob mit oder ohne Geld! Habe mir dein Profil mit dem kurzen Lebenslauf angeschaut. Da war mir schon klar, das es Dir leicht fällt ein so schönes und einfaches Bild von der Welt zu malen. Was mit meinen obigen Beiträgen sagen wollte ist ganz einfach, das es immer mehr Menschen werden die Arbeiten und das Geld gerade so zum überleben reicht. Von deiner sogenannten Mitte (was auch immer du daraunter verstehst?), die du hier erwähnst ist bald nicht mehr viel übrig. Ach ja, ich meine kein Leben in Luxus, sondern ein halbwegs normales mit nem Hobby, nem Kind und ab und an Urlaub, ist das zu viel verlangt, wenn man arbeiten geht?

  6. Also, ich wäre mit Deinen Worten über mich auch ein bisschen vorsichtig! Mein Profil verrät nicht allzu viel von mir. Ich weiß z.B. sehr gut, was ein Schwangerschafts-Konflikt ist. Habe ich selber schon mal hautnah erlebt, wie einige andere Dinge, die nicht unbedingt schön sind. Ich habe aber nicht das Bedürfnis einen Seelen-Striptease im Netz zu machen. Daher ist das Profil auch eher oberflächlich betrachtet positiv. So bin ich eben. Ich versuche, alles positiv zu betrachten.Mit Der Mitte meine ich Leute, die weder im Geld schwimmen noch am Hungertuch nagen. Die gibt es! Für ein schickes Auto reicht es immerhin bei den meisten. Guck Dich mal um auf den Straßen.

  7. Genau diese Mitte die Du meinst, diese meine ich auch und davon gibts immer weniger. Ein Auto kostet bei weitem nicht soviel wie ein Kind (wenige Außnahmen ausgeschlossen), viele denken etwas weiter wenn es um Kinder geht. Ein Auto kann ich wieder weggeben wenn der Verdienst nicht mehr reicht, ein Kind nicht, was mehr als schlimm wäre. In Partnerschaften, in denen beide Geld verdienen muß ja die Frau, sehr oft wenigstens kurzzeitig ihren Job unterbrechen, viele haben davor Angst dann wieder in Arbeit zurückzukommen. Dann fällt schon mal ein Geldverdiener aus, schon mal daran gedacht? Ich hoffe trotzdem das Du nicht alles persönlich nimmst, was ich dazu geschrieben habe, nix davon war böse gemeint. Ich denke nur, manchmal muss man die Welt auch aus anderen Blickwinkeln betrachten, es ist nun mal nicht alles positiv im Leben, ist auch gut so, denn nur dadurch lernt der Mensch hinzu.

  8. Ich weiß das alles! Früher waren mein Mann und ich zu zweit und hatten zwei Gehälter. Heute sind wir zu viert und haben eins. Meinen Job kann ich knicken. Da komme ich nie wieder rein. Das ist ziemlich doof. Aber irgendwie geht es weiter… Wir verzichten auf vieles, dafür haben wir aber auch mehr: Eine Bereicherung in Form von Kindern.In meinem Artikel wollte ich auch eigentlich nur beschreiben, wie schön es ist ein Kind zu erwarten. Das kann süchtig machen. Ich bin da komplett hormongesteuert, mein Gehirn hat nichts mehr zu melden bei dem Thema. Es ist doch auch gut, dass es noch Menschen gibt, die einfach JA zum Kind sagen ohne ABER. Oder? Ich nehm’s nicht persönlich!

  9. Wie Frau sich dabei fühlt kann ich nicht sagen, was verständlich ist bei dem Punkt, das ich ein Mann bin. Aber es war auch für mich schön, die Zeit in der meine Freundin schwanger war, wie das neue Leben herranwächst und der Zeitpunkt der Geburt näher rückt. Über das, was danach kam will ich nur soviel sagen, es hat mir die Augen geöffnet. Nach wie vor denke ich aber das Kinder eine Bereicherung darstellen! So gut nun, ab genug gequasselt, sonnst wird dieser Beitrag zum Blog. *lach*

  10. Liebe b-tina,ich finde das echt mutig von dir, dass du, ohne ‚Seelenstriptease‘ zu betreiben so offen über deine Gefühle zu Kindern und den Folgen davon schreibst.Meine Frau und ich sind da auch ohne großes Nachdenken schon während des Studiums ‚drangegangen‘, haben 3 Kinder und sind beide berufstätig.Was du über die Agenturen schreibst macht mich echt wütend, ein derartig borniertes Verhalten sollte echt ‚bestraft‘ werden, wahrscheinlich machen sie aber Werbung mit lachenden Kindern und kaufkräftigen Müttern und Vätern und merken garnicht, dass sie sich den Ast auf dem sie sitzen absägen.Nicht nur Kinder ‚erwarten‘ ist wunderschön.viele Grüße vom Bilker Dom

  11. Bravo: Endlich mal jemand, der die Demografie-Diskussion vom Kopf auf die Füße stellt. Zu oft ging es in der letzten Zeit um Geld, die Vereinbarkeit von Kind und Karriere, mangelnde Kinderbetreuung usw. Alles wichtig, hängt einem aber zum Hals raus. Selten war davon die Rede, dass Kinderkriegen und Kinderhaben Spaß machen kann. Man „schafft“ sich doch kein Kind an, weil man das Geld dazu hat, sondern weil man es will. Sonst soll mans lassen. Bin der festen Überzeugung, dass Kinder hierzulande weniger aus Geldmangel, sondern aus egoistischen Beweggründen nicht gezeugt werden. Die jungen Herren und Damen sind zu verzagt, bequem, satt und egoistisch.

  12. Danke, meine Herren! Schön, dass auch mal jemand meiner Meinung ist!!! Ich glaube auch, dass viele Leute sich aus egoistischen Gründen gegen Kinder entscheiden. Das Klima in Deutschland ist kinderfeindlich, das merkt man an jeder Ecke. Das hat nichts mit Geld zu tun…Ich find es wichtig, dass ganz viele Kinder geboren werden, besonders von Leuten, die gut drauf sind. Zum Glück kenne ich da einige! Sonst wird es hierzulande nie besser…

  13. Hört sich gut an. Wahrscheinlich braucht man auch zum Kinderkriegen eine gewisse Reife. Die muß nicht unbedingt etwas mit dem Alter zu tun haben. Trotzdem glaube ich, daß mehr als 2 Kinder, schon eine Herausforderung sein könnenund das Familien mit vielen Kindern in irgendeiner Weise unterstützt werden müssen. Das kann von der eigenen Familie sein, sollte aber wenn das nicht klappt, in irgendeiner Form geschehen.

  14. Schwanger sein ist schon super. Es gibt zwar immer mal kleine Wehwehchen aber das gehört da zu. Ich könnte auch so jedes 2. Jahr schwanger sein. Es ist einfach ein Hochgefühl und das sieht man auch.Ich habe schon oft gehört das man Frauen nur von Ihrer Ausstrahlung angesehen hat das sie schwanger sind.

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