Andreas Gursky kommt nach München – Vernissage am Freitag im Haus der Kunst

Am 17. Februar startet nach neun Jahren Pause offiziell die erste Einzelausstellung in Deutschland von Andrea Gursky. Bereits mit großem Trara von Stern bis FAZ angekündigt, zeigt das Münchner Haus der Kunst nun fünfzig großformatige Exponate aus 18 Jahren künstlerischen Schaffens von 1989 bis heute. Die bislang größte Einzelausstellung des Künstlers wird im Ostflügel im Haus der Kunst auf 1.800 qm gezeigt.

Geboren wurde Andreas Gursky 1955 in Leipzig. Nach seinem Studium an der Essener Folkwangschule von 1978 bis 1981 ging er an die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf, wo er 1985 sein Studium als Meisterschüler bei Professor Bernd Becher beendete. Sein Werk behandelt bis heute drei zentrale Themen: Arbeit, Freizeit und Repräsentation. Dabei reicht sein Spektrum von Luxusgüter, über Lebensmittel im Supermarkt bis zum Alltag an der Börse in Tokyo. Seine Bilder faszinieren dabei durch die realistische Darstellung, man möchte sie gerne dokumentarisch lesen – sie bilden jedoch nie die Wirklichkeit ab. Der Betrachter taucht ein in eine Welt der Täuschung und der Faszination. Von Ferne betrachtet sehen wir Makrostrukturen, Farbspiele und banal gesagt: faszinierend schöne Fotografien in Großformat. Lassen wir uns auf die Nähe zu Werk und Künstler ein gibt es wahnsinnig viele Details zu entdecken und die Fotos beginnen Geschichten zu erzählen…

Eine schöne Zusamenfassung des Werks gibt der Satz aus dem Pressetext des Museum: "andreas gurskys arbeiten sind letzlich subjektive sichten auf die welt – fiktionen auf der grundlage von fakten, konstruktionen von authentizität im gewand des dokuments."

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