Ameisen bekämpfen: Mittel gegen die Ameisenplage

Ameisen bekämpfen kann man auf vielerlei Arten. Neben der chemischen Keule sollte man sich aber vor allem die natürlichen Varianten ansehen, wenn man einerseits die Ameisenplage loswerden will und andererseits weder andere Tiere oder Pflanzen schädigen möchte, denn man will ja nicht die nützlichen Tiere ausrotten, sondern lediglich die Ameisen im Haus beseitigen.

Drogerien und Apotheken halten eine breite Palette an Ködern, Mitteln und Fallen bereit, mit denen sich Ameisen bekämpfen lassen und zudem gibt es eine Unzahl an alten Hausmitteln, die angeblich etwas nützen. Bei einigen von ihnen kann man sich darauf einstellen, dass man die Prozedur ständig wiederholen muss, andere bringen unangenehme Nebeneffekte mit sich und manche wirken überhaupt nicht. Erst wenn man sich mit der Materie wirklich auseinander setzt, kann man auf erfolgreiche Weise Ameisen bekämpfen.

Ameisen bekämpfen: So wirds gemacht!

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Bestimmung der Ameisenart

Bevor man sich auf die Ameisenplage stürzt, sollte man versuchen herauszufinden, um welche Art es sich handelt – denn manche Mittel wirken nicht bei allen Arten. Die verbreitetste Art in unseren Regionen ist die Schwarzgraue Wegeameise (lasius niger), die aber nur im Freien lebt, wo sie auch den Rasen untertunneln kann. Wenn das Internet bei der Bestimmung nicht helfen kann, wendet man sich an einen Kammerjäger, der auch die restliche Bekämpfung in die Hand nimmt.

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Ameisenschutz

Man muss dringend beachten, dass es Ameisenarten gibt, die unter Naturschutz stehen. Diese darf man nicht bekämpfen, sondern sich eine Fachperson holen.

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Zimt

Ein altes Hausmittel, das völlig ohne Gift auskommt, ist das Ausstreuen von Zimt. Offenbar stellt das Pulver eine geruchliche und auch physische Barriere dar, die Ameisen im Haus nicht überqueren. Man muss diese Behandlung aber entsprechend oft erneuern, da der Geruch verfliegt und sich das Pulver abträgt. Kaffee eignet sich übrigens ebenso gut.

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Backpulver / Hefe

Ebenso alt ist die Idee, mit Backpulver Ameisen im Haus zu vertreiben. Die Hefe wird mit einem Esslöffel Wasser und etwas Zucker angerührt und ausgelegt. Am Besten, man probiert selbst aus, ob dies funktioniert.

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Umsetzen

Im Garten kann man den Ameisen auch einen neuen Bau anbieten: Hierfür wird ein Blumentopf mit Holzwolle gefüllt und in die Nähe der Ameisenstraße gestellt. Wenn genügend Ameisen sich darin versammelt haben, um Larven und Brut abzulegen, kann man den Topf einfach mit einer Schippe woanders hintragen.

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Andere, umweltfreundliche Mittel

Man kann auch, wenn man das Nest ausfindig gemacht hat, heißes Wasser hineinkippen, die Ameisenstraße mit einem Gemisch aus Puderzucker und Natron bestreuen oder eine Kampfer-Alkohol-Mischung (Mischverhältnis eins zu zehn) verwenden.

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Spray, Köder und andere Gifte

Die Idee, Gift auszulegen, um Ameisen bekämpfen zu können, basiert auf der Vorstellung, dass dieses durch die Ameisen selbst an die Königin verfüttert wird. Sobald sie tot ist, stirbt auch das restliche Volk oder zieht von dannen, um sich neu zu gründen. Nachteil daran ist, dass solche Gifte – vor allem Sprays – auch andere Tiere und Pflanzen in Mitleidenschaft ziehen können.

Tipps und Hinweise

  • http://www.ameisenschutzwarte.de/

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