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    Start » Amazon Kindle Fire: Das Tablet zum Kampfpreis
    Technik

    Amazon Kindle Fire: Das Tablet zum Kampfpreis

    29. September 20113 Minuten Lesezeit

    Die Bombe ist geplatzt! Amazon stellt sein erstes Tablet vor und das zu einen Preis, der die gesamte Konkurrenz dazu bringt noch Wochen später nach Luft zu ringen. Der Verkauf des Kindle Fire Tablets soll primär über den Preis laufen, denn technisch handelt es sich um eines der am schlimmsten kastrierten Tablets überhaupt.

    Das Amazon Kindle Fire für schlappe 199 US-Dollar

    Bei solch einen niedrigen Preis für ein Tablet würde man im ersten Moment bei Verarbeitung und technischen Inhalt wohl eher diverse Bedenken haben. Amazon nutzt aber auch hier wieder die Subventionierung, wie beim Kindle E-Reader, um die Gewinne über die Angebote im Amazon App Store wieder reinzuholen.

    Das 7 Zoll Display hat zwar eine Scheibe aus Gorilla-Glas (Kratzschutz) die spiegelt, doch weil das eigentliche Display entspiegelt ist, ist das Gesamtergebnis nicht so schlimm wie bei anderen Tablets. Zudem verwendet das Amazon Kindle Fire ein IPS-Display (In-Plane-Switching), wie das iPad von Apple. Sonderlich viele Angaben hat Amazon beim Launch des auf Android basierenden Tablets gestern nicht gemacht, doch müssen Einschnitte gemacht werden. Diese müssen nicht immer negativ sein, so verzichtet das Kindle Fire komplett auf physische Tasten und wird ausschließlich über den Touchscreen bedient. Auch wird nur über den von Amazon mitgelieferten Webbrowser gesurft, Amazon Silk. Silk hat den Vorteil, dass Webinhalte nicht über das Tablet verarbeitet werden, sondern auf den Cloud-Rechnern von Amazon selbst und das Ergebnis an das Tablet geschickt wird. Im Ergebnis werden Inhalte schneller geladen als auf anderen Tablets.

    Fehlende Google Market Anbindung und andere Einschränkungen

    Wer sich ein Amazon Kindle Fire Tablet anschafft, der muss auf den Zugang des Google Market verzichten, da Amazon nur eigene Apps zulassen möchte. Zudem gilt es auf Kameras verzichten. Der Akku ist mit 7,5 Stunden bei deaktivierten Wireless LAN eindeutig zu klein, da Samsung, Apple und andere es mit aktivierten WLAN auf diese Zeiten bringen. Da will man gar nicht wissen, wie schnell mit aktivierten WLAN beim Kindle Fire Schluss ist. Auch dauert das Wiederaufladen des Akkus mit 4 Stunden einfach viel zu lange. Das Tablet ist mit integrierten 8 GB Speicherplatz ausgestattet, mehr lässt sich nicht rausholen, da ein microSD-Kartenslot fehlt. Zumindest gibt es auf den aktivierten Amazon Account den kostenlosen Cloud-Speicherplatz mit bis zu 5 GB.

    Am 15. November möchte Amazon sein neuestes Kindle Familienmitglied für die besagten 199 US-Dollar (wohl auch der gleiche Preis in Euro) auf die Leute loslassen. Wir müssen uns ein wenig länger gedulden, doch dürften auch wir noch dieses Jahr in den Genuß des Amazon Kindle Fire kommen.

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