Amalgan oder Amalgam?

Da muss man aber aufpassen, denn wenn er einem „Amalgan“ verpasst, dann stimmt etwas nicht, das ist nämlich keineswegs die Quecksilberfüllung, die gegen die fiese Zahnmorschheit zu helfen weiß. Richtig geschrieben wird es nämlich „Amalgam“, was so viel wie „das Erweichende“ heißt und aus dem arabischen Raum kommt, wo es früher „al-malgam“ hieß. In einer ganz anderen arabischen Übersetzung kann es auch auf „amal al-gima“ zurück geführt werden, was soviel bedeutet wie „Akt der körperlichen Vereinigung“.

Eine Zahnfüllung in der Kritik

Nun, vereinigt wird es ja auch, das Amalgam mit dem Zahn, denn diese Praktik ist auch heute noch trotz schlechter Presse weit verbreitet in den Arztpraxen, da es sehr viel preisgünstiger ist, als die Kunststoffe, die viel früher nach gebessert werden müssen und den Krankenkassen daher zu teuer sind.
Entgegen der bösen Stimmen gibt es großflächig Beweise, dass Amalgam keine größeren Schäden verursacht, wobei Schwangere und Menschen mit Nierenproblemen dennoch darauf verzichten sollten.
In Norwegen wird es nur deshalb nicht verwendet, weil es die Umwelt gefährdet, nicht wegen der gesundheitlichen Risiken. Wer also sein kleines Amalgamzähnchen im Mund trägt, muss sich nicht allzu große Sorgen machen.

Amalgam und Alu vertragen sich nicht

Vorsichtig beim Auspacken von Lebensmitteln, die in Alufolie gehüllt sind, denn die Verbindung der beiden Metalle (Aluminium und Quecksilber) erzeugt zusammen mit dem Speichel eine elektrische Spannung, die sauer schmeckt, oder wirklich weh tut. Wenn da die Verpackung mit den Zähnen aufgerissen wird, gibt es Tränen statt Leckereien.
Noch gefährlicher ist es, einen Goldzahn neben einen Zahn mit Amalgamfüllung zu setzen, da kann es auch längerfristige Konsequenzen geben, aber da wird der Zahnarzt schon drauf Acht nehmen.

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