Altenpflege: Alternativen zum Pflegeheim

Familienunternehmen

Nicht ins Pflegeheim, sondern zu Hause alt werden – das wünschen sich wohl die meisten von uns. Mehr als Zweidrittel der Pflegebedürftigen in Deutschland tun das auch. Aber wo findet man eine Pflegekraft und was kostet die Pflege? Alle Infos dazu lesen Sie hier.


Die engsten Angehörigen zu Hause zu pflegen, wenn die auch noch schwer krank sind, ist zeitlich gesehen mehr als nur ein Teilzeitjob. Viele Kinder müssen für die Pflege ihrer Eltern sogar ihren Job aufgeben und erhalten dafür ein kleines Pflegegeld. Aber das ist nur für wenige Menschen eine realistische Pflegevariante…

Welche Alternativen gibt es für die Pfleger der Angehörigen?

Neben einer Unterbringung in einem Pflegeheim oder die Inanspruchnahme eines Pflegedienstes kann man sich auch über spezielle Vermittlungsagenturen eine Pflegekraft suchen. Meist kommen die Pflegekräfte aus Osteuropa, die über die Agenturen legal angestellt sind. Ein Großteil dieser Agenturen ist laut Stiftung Warentest hilfreich bei der Vermittlung von Pflegekräften und der Bedarfsanalyse. Schwächen haben derartige Agenturen hingegen bei Kundeninformationen und Verträgen.

Wieviel kostet eine gute Betreuung von pflegebedürftigen Senioren?

Stiftung Warentest veröffentlichte kürzlich einen Betrag von 1500 bis 3400 Euro, der für eine osteuropäische Pflegekraft in privaten Haushalten anfällt. Nicht mit einbegriffen sind An- und Abreise sowie Kost und Logis. Diese Kosten müssen von den Betroffenen bzw. Angehörigen selbst gezahlt werden. Das Geld aus der Pflegeversicherung kann dafür jedoch verwendet werden. Je nach Pflegegrad beträgt das zwischen 125 und 900 Euro.

Wer sich für eine Pflegekraft aus Osteuropa entscheidet sollte jedoch einen genauen Blick auf die Verträge werfen. Das rät zumindest Stiftung Warentest. Etwa bei der Haftung, dem Mindestlohn und den Arbeitszeiten, damit die Arbeitskräfte nicht ausgebeutet werden. Für viele Pflegebedürftige können Pflegekräfte von Vermittlungsagenturen günstige und gute Alternativen sein, damit ältere Menschen weiterhin zu Hause leben können.

Foto: Thinkstockphotos, iStock, 179292390, Chagin

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