Achtung Freund liest mit! Vom Krieg gegen den Terror zum Krieg gegen den Bürger ist es nur ein kleiner Schritt.

(Foto: PixelQuelle)
Nach Recherchen des Wired wird nahezu der gesamte Internet-Traffic, der über die Vereinigten Staaten läuft, von der NSA  überprüft. (Wired: „Stumbling Into a Spy Scandal“) Wie das praktisch funktioniert, wird jetzt auch nachvollziehbar. Das österreichische Fernsehmagazin Futurezone  berichtet, dass die NSA mit ca. 16 Servern pro Überwachungseinheit bis zu 2 Gigabyte pro Sekunde Daten von internationalen Carriern analysiert. Unerwünschte Datenströme lassen sich mittels neuesten Monitoring-Tools bremsen oder auch komplett stoppen. Die Überwachungsausrüstung von Narus und Force 10 Networks soll anscheinend 10 GBit/s in Echtzeit überwachen. Derlei monströse Datenfilter sitzen direkt an den Backbones, an den Halsschlagadern der größten Telekommunikationsgesellschaften der Welt. Mit dieser Technologie werden die Daten nicht nur analysiert. Es ist auch möglich den Verkehr von Diensten wie Skype, eDonkey oder Chatprogrammen samt IP-Adressen der Benutzer gesondert darzustellen. (Quelle: Futurezone)
 
Diese detaillierten Einblicke in die technische Durchführung der Traffic-Überwachung verdanken wir einem „Whistle Blower“  (Wired: „AT&T Whistle-Blower’s Evidence“. Mark Klein, ein jetzt nur noch ehemaliger Mitarbeiter von AT&T, entdeckte einen versteckten Raum der NSA mit der Überwachungsausrüstung bei AT&T. In Seattle, San Jose, Los Angeles und San Diego sollen weitere solche Räume installiert sein. Mark Kleins Entdeckung löste den jüngsten Abhörskandal in den USA aus (SPON: „George Orwell, 2006“), immerhin waren US-Bürger bisher per Verfassung gegen solche Übergrifflichkeiten geschützt. Die Netzbürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) strebt gegen AT&T zumindest eine Klage wegen illegaler Weitergabe von Telefondaten an, denn die elektronische Überwachung sei ohne jede richterliche Genehmigung erfolgt, so die EFF in der Klageschrift. Ob diese Klage zugelassen wird, ist aber mehr als fraglich, denn in den USA können Klageverfahren aus Gründen der nationalen Sicherheit abgewiesen werden, wenn die Gefahr besteht, dass Staatsgeheimnisse veröffentlicht werden müssen. Die Definition des Begriffes „nationale Sicherheit“ wird aber vermutlich von den Sicherheitsbehörden festgelegt. Mit Sicherheit wird als Argument wieder der „Krieg gegen den Terror“ herhalten müssen.
 
Die demokratischen Gesellschaften müssen aufpassen, dass dieser „Krieg gegen den Terror“ nicht zum Krieg gegen die eigenen Bürger wird: (War on Terror bei Wikipedia: Kritik). Die Terrorgefahr wird von den Geheimdiensten weltweit zur Aushebelung von Bürger- und Menschenrechten missbraucht. Exzesse wie die CIA-Folterflüge und Geheimgefängnisse sind beängstigend, aber auch die jüngste Journalistenbespitzelung durch den BND macht wenig Hoffnung, dass unsere Sicherheitsdienste überhaupt wissen, was sie außer ihren wachsenden Budgets sonst noch zu verteidigen haben. 
 
Übrigens sind die „Man in Black“ sich auch für profane Wirtschaftsspionage nicht zu schade, die Zeit wußte schon im Jahr 1999 zu berichten: „Verrat unter Freunden“


Seltsam ist auch, dass sich unter den Google-Suchbegriffen „NSA Wirtschaftsspionage“ und „US Wirtschaftsspionage“ keine Einträge finden lassen, die nach 2000 veröffentlicht wurden. Wenn man die „Waybackmachine“ befragt, gibt es folgende Auskunft: „We’re sorry, access to http://www.google.de/search?hl=de&q=US+Wirtschaftsspionage&btnG=Suche&meta= has been blocked by the site owner via robots.txt.“  Dass Online-Dienste spezielle Suchbegriffe sperren, um im Geschäft zu bleiben, ist allgemein bekannt und viel beklagt. Yahoo bringt chinesische Demokraten ins Gefängnis … Die Frage bleibt nur, wo diese Willfährigkeit mal endet?


Vermutlich bin ich ja bloß paranoid, aber das bedeute bekanntermaßen noch lange nicht, dass……oder?!?
 



Die Chefarztfrau

5 Meinungen

  1. Chefarztfrauenfreund

    Nicht dass ich das Spiojnieren gut finde, aber Frau Paranoia hat Dir doch nicht nur über die Schulter geguckt, sondern Gedanken eingeflüstert:1. Datenaufkommen.Alleine in D fallen aktuell am deutschen Austauschknoten in Frankfurt weit über 50 Gbit/s an. Für die USA würde ich mit mindestens dem vierfachen rechnen. Von daher halten die Spione nur die Nase in den Datenwind und manchmal haben sie Glück.Ausserdem ist, was wirklich wichtig (oder kriminell) sowieso verschlüsselt. Und so ein Schutz hält etwa 10 Jahre. Diese Fakten sind im Übrigen leicht zu recherchieren.2. Google.Ich weiß ja nicht, wie Du Google behandelst, dass er Dich so narrt. Mein Google ist brav und liefert mit Deinen Suchworten über 38.000 Hits – brav auch nach 2000.Es ist bei etwas Nachdenken auch schlichterdings unmöglich, dass NSA oder sonst eine Agentur amerikanischen Ursprungs dort mittels Filtertechniken hier Zugriffe auf deutsche Quellen (denn Du hast deutsche Suchworte benutzt) irgendwie unterdrücken könnte. Und Google dazu zu überreden gäbe dermassen schlechte Presse, das kann sich Google nur in China leisten.So what?Weniger Fiktion bitte…

  2. Hi Chefarztfrauenfreund,dann link mir deine Suchergebnisse bitte mal! Ich war über meine seltsamen Ergebnisse auch eher verwirrt als beunruhigt……..OK ,ich habe dann auch nicht weiter geforscht, denn das Ergebnis passte so schön 😉

  3. Chefarztfrauenfreund

    Was soll ich denn da linken?Sooo schwierig ist es ja nicht, die beiden Begriffe NSA und Wirtschaftsspionage in die Eingabezeile einer Suchmaschine einzufügen. Im Moment (2.7.06) kommen bei Google 13300 Hits und bei Yahoo 1120.Der IImageschaden für Google wäre dermaßen gewaltig, wenn sie das auch nur versuchen würden.Mehr als das Blocken ganz bestimmter Seiten ist an Zensur nicht drin, sonst fällt es auf und bewirkt das Gegenteil des Beabsichtigten.

  4. Der Terror ist ja wohl hausgemacht, um den Bürger immer mehr unter Kontrolle zu halten. Offenbar erwartet man großen Verdruß der Bürger.Mit mir hatte man einen inszenierten Terroranschlag vor, um das Grundgesetz zu ändern.www.terrorfehlschlag.de

  5. Der Terror ist ja wohl hausgemacht, um den Bürger immer mehr unter Kontrolle zu halten. Offenbar erwartet man großen Verdruß der Bürger.Mit mir hatte man einen inszenierten Terroranschlag vor, um das Grundgesetz zu ändern.www.terrorfehlschlag.deKurze ZusammenfassungWestliche Geheimdienste, vermutlich der Mossad und mindestens ein BRD-Geheimdienst (es gibt glaube ich 17 Stück davon, habe aber keine Ahnung, mit welchem ich es zu tun hatte) haben mehrfach versucht, mich als damaliges NPD-Mitglied in einen Terroranschlag zu verwickeln. Der erste dieser Versuche sollte vermutlich schon im März oder April 2006 laufen, scheiterte aber durch einen Zufall. Der zweite Versuch zur extrem medienträchtigen Fußball-WM scheiterte, weil ich bemerkt hatte, daß ich observiert wurde. Ich bin damals ins Russische Konsulat geflüchtet. Dann gab es mehrere subtile Versuche, mich „aus dem Verkehr zu ziehen“, sprich mich zu ermorden, oder mich zu kidnappen und so vielleicht doch noch einen Anschlag unter falscher Flagge zu inszenieren. Schließlich veröffentliche ich im Oktober 2006 alles bis dahin geschehene im Internet auf dieser Seite. Und da ging der Ärger dann erst richtig los. Massive Einschüchterung, Morddrohungen, offensichtliche Observation, um mir Angst zu machen, und auch weitere Mordversuche. Schließlich versuchte ich in den Iran zu flüchten. Einen Terroranschlag auf das von mir benutzte Flugzeug ahnte ich voraus, und zog den iranischen Geheimdienst mit in die Sache hinein. Der stellte dann vermutlich fest, daß mein Visum gefälscht war. (Jedenfalls haben sie mir geglaubt) Man hatte wirklich versucht, mich mit einer vollbesetzten Maschine er Iran Air in die Luft zu sprengen, und mich anschließend als Täter hinzustellen. Schließlich schaffte ich es – ungefähr einen Mordversuch später – in den Iran zu gelangen. Dort mißbrauchte mich der iranische Geheimdienst gefährlicherweise dazu, Mossad und CIA-Agenten zu identifizieren. Ich vermute stark, daß sie es auch geschafft haben, ein Mossadkillkommando, daß mich erledigen sollte, zu verhaften. Zu guter Letzt wurde mir er Boden im Iran zu heiß unter den Füßen, und ich rettete mich zurück nach Deutschland. Auch hier versuchte man weiterhin, mich aus dem Verkehr zu ziehen. Doch ich kenne mittlerweile die meisten Tricks. Es wird schwer, mich unbemerkt um die Ecke zu bringen. Und offen können sie mich nicht töten, daß würde meine Geschichte bestätigen. Und das darf nicht sein.

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.