Acer C110 und C112 Pico Projektoren für den reisenden Geschäftsmann

Pico Projektoren, auch Handheld Projektoren genannt, sind ein Nischenprodukt aus zweierlei Gründen. Der erste liegt offen auf der Hand und heißt Bildqualität. Noch immer schlagen sich Hersteller darum, ein einigermaßen ansehnliches Bild aus den kleinen Projektoren herausholen zu können. Schwache Kontrastwerte und durchschnittliche Auflösungen sind weiterhin eine dicke Hemmschwelle zur Anschaffung eines solchen Gerätes, welches mit dem zweiten Grund, des Preises, auch meist zu den beinahe ebenso teuren Großprojektoren als Anschaffung führt. Acer versucht es weiterhin und bringt gleich zwei neue mobile Projektoren auf den Markt.

Die DLP-Projektoren Acer C110 und C112

Während andere den Markt bereits aufgegeben haben, hält Acer eisern daran fest und liefert mit den Acer C110 und C112 zwei Pico Projektoren die nicht unterschiedlicher sein könnten. Der Acer C110 ist der Öko-Beamer und besteht aus umweltfreundlichen Materialien, verzichtet auf Harz-Stoffe, und verbraucht dank spezieller Halogen-Lampe 30 Prozent weniger Strom als andere DLP-Projektoren. Leider leidet der C110 (der C112 auch) unter der bekannten Kontrastarmut, wie auch in der folgenden Demo gut zu sehen.

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Der Acer C110 ist für Notebook-Besitzer angedacht und kann mittels USB-Kabel an das Gerät angeschlossen werden. Darüber holt sich der Beamer zudem seinen Strom, es wird also kein weiteres Stromkabel benötigt. Mit 1000:1 Kontrast und einer Auflösung von 854 x 480 Pixel liegt das Gerät im oberen Mittelfeld der mobilen Projektoren. Zur Bilddarstellung sollte der Raum abgedunkelt sein oder generell keine störenden Lichtquellen haben. Die kleinste zu projizierende Fläche beträgt 30cm Bilddiagonale. Auf bis zu 254 Zentimeter Diagonale verspricht Acer ein noch klares Bild.

Ultramobilität mit dem Acer C112

Wem selbst der Acer C110 zu klobig ist, der sollte einen Blick auf den C112 werfen, denn der ist eine ganze Ecke flacher und kleiner, kann zudem auch ohne Kabel betrieben werden. Für zwei Stunden soll der integrierte Akku des C112 halten. Das reicht für einen durchschnittlichen Film oder eine etwas zu lang geratenen Präsentation. Es wird noch nicht einmal ein Kabel für die Verbindung zwischen PC und Projektor benötigt. Es reicht einfach ein USB-Stick in das Gerät zu schieben, von dem der Pico-Projektor aus die abspielbaren Daten selber erkennt und über das Beamer-Menu zur Wiedergabe anbietet. Fotos lassen sich als Slide-Show wiedergeben, ideal für Präsentationen. Dabei ist die Auflösung auf dem gleichen Niveau, wie des Acer C110 (WVGA: 854 x 480 Pixel) und kann bereits ab 38 Zentimeter Bilddiagonale verwendet werden, der maximale Wert liegt, wie beim C110, bei 254 Zentimeter. Gleichwohl ist der Kontrast bei 1000:1 auf dieselbe Technik zurückzuführen. Das Gerät kommt mit integrierten Lautsprechern daher, was bei mangelnder Soundanlage das Gerät vollends überzeugend macht. Ein Beamer mit maximaler Portabilität, denn bis auf den USB-Stick und das 220 Gramm leichte C112, benötigt man nichts weiter.

Der Acer C110 und C112 werden Beide Ende August im Handel erhältlich sein. Für knapp 200 Britische Pfund wird das Gerät verkauft. In Deutschland ist es bereits ab knapp 170 Euro in verschiedene Online-Shops gelistet und vorbestellbar. Der Acer C112 wird mit 229 Pfund gelistet und ist in Deutschland ab 185 Euro vorbestellbar. Acer bietet auf beide Geräte eine 5-Jahres-Garantie.

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