Abschwitzdecke: Schutz und Pflege

Eine Abschwitzdecke sollte genauso zum Standard bei der Reitausrüstung gehören, wie Sattel oder Zaumzeug. Durch den Einsatz einer solchen Decke nach dem Ausritt kann verhindert werden, dass sich das Pferd eine Erkältung zuzieht oder die empfindliche Muskulatur des Tieres durch das schnelle Auskühlen angegriffen wird. Diese Pferdedecken sind meist aus leichtem und dünnem Fleece, Nylon, Polyester oder Dralon, damit das Tier unter ihr nicht noch mehr schwitzt und somit das Gegenteil der eigentlichen Aufgabe eintritt.

Abschwitzdecke: Schutz vorm Auskühlen

Besonders im Herbst und Winter ist eine Abschwitzdecke in mehrerlei Hinsicht praktisch und notwendig. In der Aufwärmphase werden die Muskeln durch sie bereits gut durchblutet und nach dem Reiten kühlen sie nicht so schnell aus. Damit dies auch gewährleistet werden kann, muss die Decke groß genug sein, so dass bis auf die Beine, den Kopf und den Schweif das gesamte Tier eingewickelt werden kann. Viele Modelle haben Bauchgurte oder Verschlüsse auf der Unterseite, um die Zugluft auch von der Unterseite fern zu halten.

Die Feuchtigkeit des Pferderückens nach dem Reiten wird vom Material der Decke aufgenommen und nach außen transportiert, wo sie verdunstet. Idealerweise ist eine solche Pferdedecke also innen trockener als auf der Außenseite – durch diese Funktionsweise sind aber die wenigsten regendicht. Dennoch muss man darauf achten, die Decke regelmäßig zu waschen, da sich natürlich Bakterien durch die häufige Nässe bilden können.

Geschützte Rückenmuskulatur mit einem Halsteil

Eine Decke mit einem Halsteil hat den zusätzlichen Vorteil dass der gesamte Rücken des Pferdes geschützt wird. Der ausgeprägte und langgezogene Rückenmuskel kann sich dadurch nach dem Reiten noch besser erholen.

Grundsätzlich gilt, dass eine Abschwitzdecke immer individuell für ein Pferd gekauft werden sollte. Dabei muss man auf die Größe des Tieres achten und darauf, wie stark es schwitzt. So rangieren die Preise für Abschwitzdecken gerne zwischen 30 und 200 Euro – im Interesse des Pferdes sollte man auf die Qualität gesteigerten Wert legen, wobei man aber durchaus auch gute Sonderangebote nutzen kann.

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